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Fußball: Keysers’ Sturmwarnung

VON MICHAEL BÜHS - zuletzt aktualisiert: 14.03.2008

Fußball-Kreisliga A: Der Trainer des SV Herongen beobachtete den kommenden Gegner, den SV Sevelen, und sah eine gefährliche Offensiv-Abteilung. Am Ziel Heimsieg ändert dies aber nichts.

Augen zu und durch: der SV Herongen muss am Sonntag beim SV Sevelen antreten.  Foto: RPO
Augen zu und durch: der SV Herongen muss am Sonntag beim SV Sevelen antreten. Foto: RPO

Es kommt Bewegung in den Tabellenkeller der Kreisliga A. Nach dem Auswärtssieg in Twisteden sieht die Nieukerker Welt gleich viel heller aus, nun soll gegen Veert nachgelegt werden. Sevelen hat es derweil mit dem nächsten Spitzenteam zu tun, denn auch Herongen bleibt an den Aufstiegsrängen dran.

SV Sevelen – SV Herongen: Spielerisch war Gunnar Gierschner oft zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft, so auch jüngst gegen Straelen III. Dass es dennoch nicht zu mehr Punkten reichte, da „müssen wir uns an die eigene Nase packen“, meint Gierschner. Denn allzu oft patzen die Sevelener vor des Gegners Tor – trotz bester Chancen. So hätte die Gierschner-Truppe vor Straelens Siegtreffer „selbst vorlegen können“, oder besser müssen.

Dieser Meinung war Karl-Heinz Keysers ebenfalls. Herongens Trainer beobachtete die Partie im Vorfeld der Begegnung seiner Elf gegen Veert und sagte: „Sevelen hätte zur Pause mit vier, fünf Toren führen müssen. Ich war total überrascht, als ich hörte, dass Straelen noch gewonnen hat.“ Er ist also gewarnt vor der Offensive der Gäste, schickt aber seine Mannschaft mit „einer deutlichen Leistungssteigerung“ im Veert-Spiel aufs Feld. „Der Wille war da“, lobt Keysers, „spielerisch passte es wieder“; und die Aufstiegsränge bleiben in Reichweite.

SV Veert – TSV Nieukerk: Mit der Niederlage in Herongen sind die Veerter nach dem Kantersieg gegen Straelen III endgültig zurück „auf dem Teppich“, wie es Trainer Klaus Gastens schon im Vorfeld formulierte. Beim 0:3 zeigte sich auch wieder ein „Gesamtproblem: Wir sind oft zu weit weg vom Gegner und finden so nicht in die Zweikämpfe“, sagt Gastens. Das muss gegen Nieukerk besser gemacht werden, denn Punkte sind bitter nötig. „Der Blick geht weiter nach unten, da sind wir realistisch genug“, sagt Gastens, dem aber noch längst nicht bange ist, denn: „Ich weiß um das Potenzial meiner Mannschaft.“

Das betont auch Peter Diedrich, dessen Team sich klar im Aufwind befindet. „Wir haben uns noch lange nicht aufgegeben“, sagt der Nieukerker Trainer. Die Niederlage gegen Herongen sieht er mittlerweile „als Ausrutscher“, sonst blieb die TSV-Elf nach der Winterpause ungeschlagen. Dementsprechend optimistisch ist er auch für die Partie in Veert. „Wir haben jetzt nur noch Endspiele“, meint Diedrich und verspricht mit breiter Brust: „Die Liga wird noch aufhorchen.“

Quelle: RP

 
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