Tischtennis: Kleine Vorentscheidung im Abstiegskampf
zuletzt aktualisiert: 04.02.2012Tischtennis (RP). Tischtennis-Oberliga Damen: VfB Kirchhellen – TTC Geldern-Veert (heute, 18.30 Uhr). Groß war die Freude am vergangenen Wochenende nach dem Punktgewinn gegen Xanten. Doch dieses Glücksgefühl kann schnell vorbei sein, wenn die TTC-Damen heute Abend beim Tabellennachbarn Kirchhellen nicht nachlegen. Der VfB hat nur einen Punkt mehr auf dem Konto als Geldern-Veert. "Mit einem Sieg könnten wir an Kirchhellen schon mal vorbeiziehen, das wäre natürlich super", sagt Mannschaftssprecherin Claudia Wilms. Damit wird aber auch deutlich, wo die Gefahr in dieser Partie liegt. Denn bei einer Niederlage würde der Rückstand für den TTC auf den Relegationsplatz bereits drei Punkte betragen.
"Es ist schon eine kleine Vorentscheidung", sagt Wilms. Eine Niederlage würde der Mannschaft auf dem Weg zum Klassenerhalt "einen großen Stein in den Weg legen". Man könnte auch sagen: Verlieren verboten. Daher soll zumindest ein Unentschieden herausspringen, wie bereits im Hinspiel. "Das wäre schon ganz hübsch", sagt die Mannschaftssprecherin, "ein Sieg wäre aber noch besser."
Über den Ausgang der Partie dürfte laut Wilms auch die Tagesform entscheiden. Dass der VfB in Bestbesetzung antritt, davon ist sie überzeugt. "Die sind ja in einer ähnlichen Situation wie wir, dürfen auch keinesfalls beide Punkte abgeben." Ob der TTC neben Sandra Ehren, Katja Unt und Wilms mit Annemarie Falkowski oder Monika op de Hipt in Kirchhellen antritt, steht noch nicht fest. "Annemarie hat gegen Xanten zwei Punkte gemacht, das war schon mal gut." Andererseits besitzt keine der Spielerinnen die Konstanz, dass sie als echte Bank gesehen werden können.
Auch die Doppelbesetzung ist noch offen. "Das werden wir kurzfristig entscheiden", sagt Wilms. Ziel ist es auf jeden Fall, mit mindestens einem 1:1 in die Einzel zu gehen.
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