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Paralympics: Kolumne 2: Die Kanadier machen es einem nicht einfach

VON STEFANIE SANDMEIER - zuletzt aktualisiert: 16.03.2010 - 13:22

Der Jetlag hinterlässt noch immer seine Spuren. Die schlaflosen Nächte und die Müdigkeit am Tag -­ sie wollen einfach noch nicht enden. Aber man muss auch sagen, dass es einem die Kanadier wirklich nicht einfach machen.

Für mich ist die Reise aber noch nicht zu Ende.  Foto: Andreas Krebs
Für mich ist die Reise aber noch nicht zu Ende. Foto: Andreas Krebs

Drei Zeitumstellungen in elf Tagen inklusive Hin- und Rückflug -­ das setzt auch dem härtesten Paralympics-Besucher mächtig zu. Zehneinhalb Stunden dauert normalerweise der Flug nach Vancouver, neun Stunden trennen Deutschland dann von Kanada. Und gestern Nacht dann wurde die Uhr aufgrund der Winter- und Sommerzeit erneut um eine Stunde gedreht.

Für alle Fälle drücken die Kanadier ihren Gästen deshalb ein Blatt Papier in die Hand. „Denken Sie dran, dass die Zeit umgestellt wird”, heißt es dort. Sehr freundlich.

Überhaupt hat man das Gefühl, dass es hier für alles und nichts Beschilderungen und Zettel gibt. Zwei DinA 4-Seiten sind beispielsweise auszufüllen beim einfachen Verleih der Skier, dazu werden in regelmäßigen Abständen auf der Straße freiwillige Helfer eingesetzt, die bei Wind und Wetter und in Acht-Stunden-Schichten einzig und allein Schilder mit der Aufschrift „Langsam fahren” hoch halten. Im Vergleich zum Jetlag fragt man sich dann schon, was schlimmer ist.

Info

Kolumne

Gelderns RP-Sportredakteurin Stefanie Sandmeier ist für unsere Redaktion bei den Paralympics in Vancouver. An dieser Stelle berichtet Sie von Ihren persönlichen Eindrücken und Erlebnissen vor Ort.

Weitere Berichte von den Winterspielen lesen Sie hier.


 
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