Leichtathletik: KSV-Athleten enttäuschten
zuletzt aktualisiert: 19.07.2008Gestern Abend, kurz vor 20 Uhr, in Berlin. Die Delegation des Kevelaerer SV ist auf dem Weg vom Stadion ins Hotel. „Wir müssen jetzt mal sehen, wo wir was zu essen bekommen“, sagte Trainer Klassen, der ein paar Stunden zuvor im Stadion bei den Wettkämpfen seiner Schützlinge gelitten hatte. Das begann bereits früh am Mittag, als die 16-jährige Birthe Artz ihr 400-m-Rennen zu verhalten anging und hinten heraus („Die Phase war dann in Ordnung“) die eingangs verlorene Zeit nicht mehr aufholen konnte. Bei nur 59,15 Sekunden blieben die Uhren stehen.
Der Enttäuschung zweiter Teil folgte durch Marius Max beim Hochsprung. Nach einer Zeitplanverzögerung, die sich im Übrigen wie ein roter Faden durch viele Entscheidungen in Berlin zog, zeigte der 17-Jährige über 1,80 Meter und die nächst folgende Höhe von 1,85 Metern zwei „richtig gute“ Sprünge. Sein Zweiter über die anschließend geforderten 1,90 Meter sei ebenfalls gut gewesen, aber „leider knapp gerissen“. „Im dritten Versuch hat Marius dann zuviel Druck gemacht und dann geht’s ruck-zuck“, beschreibt Klaassen den Moment, in dem von einer auf die nächste Sekunde der Wettkampf beendet war. Eine Höhe mehr hätte Max bereits einen Platz unter den besten Acht beschert.
Die weibliche 4x100m-Staffel des KSV belegte mit zwei total verpatzten Wechseln Platz 22 in 49,82 Sekunden.
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