Fußball: Mit Dreier gut im Soll
VON MICHAEL BÜHS - zuletzt aktualisiert: 19.09.2008Der SV Herongen benötigt gegen Bedburg-Hau einen Sieg, um im Aufstiegsrennen zu bleiben. Im Spiel gegen den Tabellendritten Pfalzdorf peilt der SV Sevelen den Sprung auf Platz eins an – an Grün-Weiß Vernum vorbei.
Die erste Partie des 6. Spieltags in der Kreisliga A fand bereits am Mittwochabend statt. Da gewann der TSV Weeze das Süd-Derby gegen den SV Straelen III mit 2:0. Am Sonntag folgen nun die übrigen Partien.
SV Sevelen – Alemannia Pfalzdorf: Auf dem Papier mag es vielleicht ein Spitzenspiel sein, sagt Gunnar Gierschner. Doch müsse man relativieren, meint Sevelens Trainer: „Es hat mich überrascht, dass Pfalzdorf so gut gestartet ist. In der letzten Saison waren sie am Ende im unteren Drittel zu finden.“ Sein Team strebt dagegen klar die Tabellenspitze an und soll gegen die Alemannia die drei Punkte einfahren. „Dazu aber müssen wir unser komplettes Können abrufen“, erwartet Gierschner, der die Gäste stark einschätzt: „Wir müssen auf der Hut sein.“ Vor allem dürfe man nicht schon wieder die erste Halbzeit verschlafen, doch Gierschner ist überzeugt: „Das ist aus den Köpfen der Jungs raus.“
Grün-Weiß Vernum – SV Hö./Nie. II: Die bisherigen Erfolge von Aufsteiger Vernum „haben auf jeden Fall das Selbstbewusstsein der jungen Spieler gefördert“, meint Udo Brinkmann. Jedoch will der GW-Trainer die derzeitige Tabellenführung nicht überbewerten, denn erst jetzt „kommen die harten Brocken. Schon Hö./Nie. ist ein Kaliber mehr als die Gegner, die wir bislang hatten“, so Brinkmann weiter. Die Gäste haben bislang recht ordentliche Ergebnisse abgeliefert, hat Vernums Trainer beobachtet. Daher wäre er mit einem Punkt bereits zufrieden, zumal „wir nicht in Bestbesetzung antreten können“.
SV Herongen – SGE Bedburg-Hau: Der Sieg der SGE gegen Issum kam für Karl-Heinz Keysers nicht überraschend. „Ich bleibe dabei: Bedburg-Hau ist für mich ein Anwärter auf einen der ersten drei Plätze“, sagt er. Da will aber auch seine Mannschaft hin, und deshalb müssen gegen die SGE drei Punkte her. „Dann wären wir gut im Soll, ansonsten schon weg vom Fenster“, meint Keysers, der sein Team – auch durch die jüngste Niederlage gegen Sevelen, bei der „wir aber nicht schlecht gespielt haben“ – daher „etwas unter Zugzwang“ sieht. Die personell angespannte Lage macht es nicht einfacher, dennoch ist Herongens Trainer überzeugt: „Egal, wer aufläuft, jeder wird sich zerreißen.“
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