Nina Janssen bleibt hinter den Erwartungen
zuletzt aktualisiert: 01.03.2010"Wir sitzen im Auto und schweigen uns an", sagte Heinz Peters, Leichtathletik-Trainer von Nina Janssen, auf die Frage nach dem Befinden. Die Hochspringerin des SV Straelen war zuvor bei den Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften in der Karlsruher Europahalle früher als erwartet aus dem Wettbewerb ausgeschieden. Ihre Anfangshöhe von 1,70 Metern hatte die 21-Jährige im zweiten Versuch genommen. Und auch bei der folgenden, um fünf Zentimeter gesteigerten Höhe, sahen zwei Versuche vielversprechend aus. "Sie war schon drüber, doch die Latte wippte nach und fiel herunter", beschrieb Peters die entscheidenden Momente. Da Janssen auch im dritten Versuch die Höhe nicht fehlerfrei übersprang, musste sie frühzeitig den Wettkampf quittieren. "Die Ursache liegt in den letzten drei Schritten, in denen es ihr nicht gelingt, die Geschwindigkeit in Höhe und Weite umzusetzen", analysierte Trainer Peters die Sprünge.
Bei den Titelkämpfen in Karlsruhe waren auch die ehemaligen KSVer Kathrin van Bühren und Andreas Grieß vertreten, die jetzt für Bayer Leverkusen beziehungsweise den TSV Pfungstadt an den Start gehen. Van Bühren, aktuelle Nordrhein-Meisterin im Weitsprung, verfehlte mit 6,19 Metern den Endkampf im Weitsprung und wurde Zehnte. Andreas Grieß stellte sich der Konkurrenz über 400 Meter. In 49:14 Sekunden belegte er unter 23 Athleten den 21. Platz.
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