Nur drei Mannschaften mit weißer Weste
VON MARTIN VAN DER PÜTTEN - zuletzt aktualisiert: 25.08.2008Nur drei Teams starteten mit zwei Siegen in Folge in die Saison und stehen nun ganz oben. Selbstläufer waren die Erfolge von Broekhuysen, Aldekerk und Pont aber bei weitem nicht. Ausgefallen ist die Partie des SV Sevelen II gegen den SV Herongen II, da kein Schiedsrichter anreiste.
Arminia Kapellen-Hamb – SF Broekhuysen: 0:2: Nach einem flotten Auftakt mit zwei guten Möglichkeiten für Broekhuysen konnte sich Kapellen etwas vom Druck befreien. „Sicherlich war Broekhuysen optisch überlegen, aber wir haben gut dagegen gehalten und gekämpft“, zeigte sich Kapellens Trainer Wolfgang Schreiber zufrieden. „Lange fehlte uns das Tor, ansonsten haben wir gut gespielt. Wichtig war, dass wir die Geduld nicht verloren haben“, meinte sein Gegenüber Sandro Scuderi. Mit einem Doppelschlag durch Simon Efthimiadis und Michael Reinders nach 70 Minuten war die Partie dann entschieden.
TSV Wa./Wa. II – VfL Pont: 3:4: Es waren ganze vier Minuten gespielt, da hatte Ponts Patrick Walther schon zweimal zugeschlagen. In der Folge übernahm jedoch Wachtendonk das Kommando und drehte das Spiel bis zur Pause auf 3:2 durch Treffer von Sascha Reichstein, sowie Max und Felix Luyven. „Hätte der erste Durchgang noch zehn Minuten länger gedauert, Wachtendonk hätte noch öfter getroffen“, mutmaßte Ponts Trainer Erik Franken. Die Gäste kamen jedoch erholt aus der Kabine, erneute Walther markierte den Ausgleich und Markus Druyen zwei Minuten vor Schluss den 4:3-Siegtreffer für Pont.
GW Vernum II – FC Aldekerk: 1:2: „Das Spiel lässt sich ganz gut mit dem Wort Arbeitssieg beschreiben. Wir hatten die besseren Möglichkeiten, mussten aber auch manchmal zittern“, fasste Aldekerks Trainer Jörg Fischer das Spiel zusammen. Es ging gut los für den FCA, denn gleich nach vier Minuten erzielte Kevin Biedron das 1:0 für die Gäste. Im direkten Gegenzug konnte Felix Elser jedoch ausgleichen. Es entwickelte sich ein Spiel, in dem Aldekerk insgesamt Vorteile, Vernum aber auch seine Möglichkeiten hatte. Es fiel jedoch nur noch ein Tor. Erneut traf Biedron nach einer halben Stunde zum 2:1 für den FCA. „Unzufrieden bin ich nicht, mit etwas Glück wäre sogar ein Punkt drin gewesen“, meinte Vernums Trainer Erwin Pastoors.
TSV Nieukerk – Union Wetten: 0:0: Die Anfangsphase gehörte klar den Nieukerkern, die später bereuten kein Tor erzielt zu haben, denn so gefährlich wurden sie den Rest des Spieles nicht mehr. So aber vergaben Daniel Helders und Tobias Nowaczek und Wetten löste sich langsam aus der Nieukerker Klammer und konnte einige Konter setzen. „Insgesamt ein verdientes Unentschieden meinte Wettens Trainer Andreas Raadts. „In den ersten 20 Minuten hätten wir einen Sieg rausschießen können“, fand TSV-Coach Peter Diedrich.
SV Walbeck II – SC Auwel-Holt: 1:0: „Das war schon viel besser als vergangene Woche und aufgrund der zweiten Halbzeit geht unser Sieg in Ordnung“, erklärte Walbecks Trainer Michael Roosen. Auwel-Holts Trainer Thomas Kucken sprach hingegen von einem glücklichen Erfolg der Walbecker und bemängelte erneut die fehlende Durchschlagskraft seiner Mannschaft. Richtig gut war jedenfalls das Tor des Tages, das Jörg Pasch bewacht von zwei Gegenspielern und mit dem Rücken zum Tor nach 60 Minuten erzielte.
Viktoria Winnekendonk II – GSV Geldern: 0:0: Am Ende konnten beide Trainer mit dem torlosen Unentschieden gut leben, war es für beide Teams doch der vierte Saisonpunkt. „Das war ein typisches 0:0-Spiel, wir haben kaum Torgefahr ausgestrahlt“, urteilte Gelderns Coach Uli Gehrke. Spielertrainer Jörg Hebben der Viktoria meinte: „Spielerisch war Geldern überlegen, aber die klareren Chancen hatten wir.“ Die beste davon ließ Winnekendonks Daniel Simons aus, der nach 55 Minuten nur den Pfosten traf.
Kevelaerer SV II – SV Lüllingen: 3:3: „Wir sind mit dem einen Punkt noch wirklich gut bedient“, räumte Lüllingens Co-Trainer Robert Jansen ein. Dreimal legte der KSV vor, wobei der Ex-Lüllingener Andi Hebben (2) und Florian Geigges trafen. Jedoch konnten die Gäste auch dreimal ausgleichen. Yannick Christiaens, Robert Jansen und schließlich Jörg Niederholz per Foulelfmeter in der Schlussminute trafen jeweils zum Ausgleich. „Für uns wäre mehr drin gewesen, das war ein dummer Elfmeter“, haderte KSV-Coach Michael Hüls.
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