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Fußball: Ohne Angriff zum Nachbarn

zuletzt aktualisiert: 10.08.2007

Mit dem Lokalduell gegen den SV Herongen startet die Mannschaft von Trainer Statetzny in die neue Saison. Ein zweites Südderby steigt in der Kreisliga A zwischen dem TSV Weeze und dem SV Sevelen.

Zuletzt trafen der SV Herongen (im Bild Bernd Germes, r.) und der SV Straelen III (mit René Gärtner, l.) am 14. Mai 2006 aufeinander. Am Saisonende stieg Herongen in die Kreisliga B ab.  Foto: RPO
Zuletzt trafen der SV Herongen (im Bild Bernd Germes, r.) und der SV Straelen III (mit René Gärtner, l.) am 14. Mai 2006 aufeinander. Am Saisonende stieg Herongen in die Kreisliga B ab. Foto: RPO

„Endlich geht es wieder los!“ Die Aussage von Rainer Statetzny, Trainer des SV Straelen III, hört man in diesen Tagen überall auf den Sportplätzen, auf denen sich die Teams auf den Saisonstart in der Kreisliga A vorbereiten. Zum Auftakt stehen zwei Südderbys auf dem Spielplan, eines birgt dabei besondere Brisanz.

SV Straelen III – SV Herongen (13.15 Uhr): Ein interessantes Spiel erwartet Rainer Statetzny vom Lokalduell gegen Aufsteiger Herongen. „Es ist ein zusätzlicher Ansporn für die Mannschaft“, meint der SVS-Coach und erwartet zwei hochmotivierte Teams. Nach dem letzten Test gegen Veert II, der mit 4:0 gewonnen wurde, sei die SVS-Elf bereit, sagt Statetzny, der alle Mann an Bord hat: „Unser Ziel sind drei Punkte.“ Von einem Sieg mag Gäste-Coach Karl-Heinz Keysers nicht sprechen. „Ich weiß noch nicht, ob wir wirklich bereit sind“, sagt Herongens Trainer, der Straelen als „klaren Favoriten“ sieht: „Immerhin sind sie zuletzt fast aufgestiegen und haben fast denselben Kader. Mit einem Punkt wäre ich zufrieden.“ Fehlen wird Cox (Muskelfaserriss), Usler ist angeschlagen. Keysers konnte außerdem in der gesamten Vorbereitung nicht auf die Stürmer Weyers, Petri und Hünnekens bauen.

TSV Weeze – SV Sevelen: Fast eine komplette Mannschaft meldete sich zuletzt in Weeze verletzt. Vor dem Start gegen Sevelen hofft TSV-Coach Andreas Holla noch „auf den ein oder anderen Rückkehrer“. Sein Team sieht er „klar in der Außenseiter-Rolle. Sevelen ist für uns, auch durch die personellen Probleme, eine sehr schwierige Aufgabe.“ In dieser Situation könne er, obwohl er generell jedes Spiel gewinnen wolle, auch mit einem Punkt leben.

Ganz frei von Verletzungssorgen ist man auch bei Aufsteiger Sevelen nicht. Engels (Bänderriss), Friedrich (im Urlaub) und der Langzeitverletzte Marx werden fehlen, Martin Rörthmans und Soppe sind angeschlagen. „Das sind wichtige Leute, etwa Engels auf der Außenbahn und Friedrich in der Abwehr“, sagt Spielertrainer Gunnar Gierschner, für den Weeze Favorit ist. Dennoch überwiege die Vorfreude, dass es los geht, sagt Gierschner, der sich auf ein „gutes Spiel“ freut und auf das Wiedersehen mit den ehemaligen Walbecker Teamkollegen Holla und TSV-Keeper Tenner.

Quelle: RP

 
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