Fußball: Prickelnde Konstellationen
VON MICHAEL BÜHS - zuletzt aktualisiert: 04.04.2008Fußball-Kreisliga A: Beim SV Herongen ist Aufstiegskampf angesagt, während beim Derby am Hartjesweg in Twisteden die dort heimische DJK ums Überleben kämpft.
Das Spitzenspiel in der Kreisliga A an diesem Wochenende steigt beim SV Herongen, wo der Tabellenzweite Uedemer SV zu Gast ist. Im Südderby muss die abstiegsbedrohte DJK Twisteden beim SV Sevelen die jüngste Klatsche vergessen machen, und bereits am Samstag empfängt der SV Veert den Spitzenreiter SGE Bedburg-Hau.
SV Herongen – Uedemer SV: Vom Fußball-Obmann der Gäste, Pele van Aerssen, ist zu hören, dass Herongen „mehr unter Druck steht“. Das sieht auch Karl-Heinz Keysers so: „Wir müssen zu Uedem aufholen“, sagt der SVH-Trainer. Er weiß: „Die Mannschaft ist bereit, alles zu geben.“ Zuversicht zieht Keysers aus den letzten beiden Spielen gegen Straelen III und Bedburg-Hau. „Da haben wir zweimal hervorragend gespielt, leider aber nur einen Punkt geholt.“ Nun soll die Mannschaft den nächsten Schritt machen und gegen ein Spitzenteam gewinnen.
Diebels-Offensiv-Pokal
Der Endstand im 3. Wertungs-Zeitraum des Diebels Offensiv-Pokal (Stand 2. April):
Kreisliga A
1. Alemannia Pfalzdorf 14:11-Tore 2. SV Hö./Nie. II 12:9-Tore 3. SV Herongen 11:4-Tore
Kreisliga B
1. SV Rindern 28:3-Tore
2. SV Herongen II 19:20-Tore
3. VfL Pont 17:8-Tore
DJK Twisteden – SV Sevelen: Langsam wird es richtig eng für den ehemaligen Bezirksligisten aus Twisteden. „Es sieht schlecht aus“, meint selbst DJK-Trainer Theo Klaeßen und fürchtet mit Blick auf das 0:6 in Pfalzdorf: „Wenn wir weiter so spielen, werden wir keinen Punkt mehr holen.“ Nun muss gegen Sevelen ein Sieg her, um die „minimale Chance auf den Klassenerhalt“, so Klaeßen, zu erhalten. Der DJK-Trainer verspricht: „Ich gebe nicht auf.“ Und sein Team, so hofft er, auch nicht. Bei den Gästen erinnert man sich nur ungern ans Hinspiel. „Auch da hat Theo Klaeßen tiefgestapelt und am Ende einen Punkt mitgenommen“, sagt Trainer Gunnar Gierschner. Dies dürfe nicht nochmals passieren: „Es wird auf den Kampf und die richtige Einstellung ankommen.“ Einfach werde es dabei auf keinen Fall, mutmaßt Gierschner, für den es selbst vielleicht zu einem Kurzeinsatz reichen könnte. „Andererseits haben wir zwei starke Jugendspieler, so gesehen habe ich da eigentlich keinen Handlungsbedarf.“
SV Veert – SGE Bedburg-Hau (Sa., 16 Uhr): Die Gründe für die Niederlage in Sevelen sieht Klaus Gastens in der „zu passiven Spielweise“ seiner Mannschaft. „Mehr Aktion und Spielfreude müssen her“, fordert der Veerter Spielertrainer. Gegen Tabellenführer Bedburg-Hau hofft Gastens auf eine bessere Leistung, dann sei ein Punkt möglich. Dies habe bereits das 3:2 im Hinspiel gezeigt – für die SGE, die seit 14 Spielen ungeschlagen ist, die bislang letzte Niederlage. Das Problem der Veerter aber ist: „Einige Spieler“, erklärt Gastens, „haben einen kleinen Hänger.“ Doch durch personelle Probleme „fehlt uns die Möglichkeit, ihnen eine Pause zu gönnen.“
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