Quartett der "Ersten" verhilft Theelen-Elf zum Kantersieg Walbeck dominant, Wachtendonk desolat
zuletzt aktualisiert: 16.08.2010II – SV Sonsbeck II 7:0 (3:0). Es wäre fast übertrieben, im Falle von Straelen II von einer "zweiten Mannschaft" zu sprechen. Vier Spieler der "Ersten" halfen gegen den SV Sonsbeck II aus und stellten eine schlagkräftige Offensive, die sechs der sieben Treffer erzielte. "Das ist schon außergewöhnlich", meinte SVS-Trainer Karl Theelen, der angesichts einiger Ausfälle in seinem Kader dankbar war für die Unterstützung von oben. Sein Team, so Theelen, hätte aber auch ohne die Hilfe gewonnen, denn "Sonsbeck hat uns wirklich nicht besonders gefordert." Allerdings wäre der Sieg wohl weniger deutlich ausgefallen.
Sebastian Ludwik (5.), Tim Oploh (10.) und Timo Ingenlath (24.) sorgten für eine 3:0-Pausenführung. In der zweiten Halbzeit legten Ingenlath (56.), Dennis Lüfkens (71.) und nochmals Ingenlath (84.) drei Tore nach, ehe Pascal Breitenstein in der Nachspielzeit den 7:0-Endstand erzielte. Letztlich zähle nur der Sieg, erklärte Theelen, denn: "Die Punkte, die wir jetzt haben, kann uns niemand mehr nehmen."
Viktoria Winnekendonk – TV Asberg 2:0 (1:0). Aufsteiger Winnekendonk feierte einen gelungenen Start in die neue Saison, auch wenn Sven Kleuskens nicht vollauf glücklich war. "Asberg hatte mehr Spielanteile und ein Übergewicht im Mittelfeld", analysierte der Spielertrainer der Viktoria. Doch zu Großchancen brachten es die Gäste dennoch nicht, bis auf jeweils eine Szene in jeder Halbzeit. So hielt fünf Minuten vor Schluss Viktoria-Keeper Johannes Rankers stark. Zu diesem Zeitpunkt führte sein Team mit 2:0 durch Tore von Daniel Bienemann nach Vorarbeit von Andreas Elbers (16.) und Daniel Lamers (75.). Der hätte nach Zuspiel von Michael Simons zuvor schon das 2:0 machen können (47.). "Vielleicht waren wir etwas zu nervös", meinte Kleuskens, der aber lobte: "Die Jungs haben gut geackert."
Kevelaerer SV – SV Haesen-Hochheide 1:1 (0:0). Mit dem Unentschieden hatte Horst Gecks schon nicht mehr gerechnet, als Hochheides Patrick Angerer in der 70. Minute die Führung für die Gäste erzielte. Zu schwach hatte sich die Elf des Kevelaerer Trainers bis dahin präsentiert, und auch nach 90 Minuten nannte Gecks den Auftritt "desolat. Die Hälfte der Mannschaft stand neben den Schuhen." Lobende Worte fand er fürs Gästeteam, vor allem dessen quirlige Offensive, die es verpasste, frühzeitig die Tore zu machen. "Wir waren nicht in der Lage, vernünftig gegenzuhalten", meinte Gecks. Immerhin verhinderte der späte Treffer von Daniel Richter (87.) eine Auftaktpleite.
Gelderland (mbue) SV Millingen – SV Walbeck 0:2 (0:1). Allzu viel Mühe hatten die Gäste aus Walbeck nicht mit ihrem Auftaktgegner. "Wir haben das Spiel über die gesamte Zeit kontrolliert", berichtete Trainer Andreas Holla, der von einer "relativ harmlosen Millinger Elf" sprach. Besonders freute Holla, dass sein Team diesmal einen Sieg feierte gegen jenen Gegner, der in der vergangenen Saison in beiden Partien die Punkte mitnahm. Doch auch mit der Leistung der Walbecker war Holla durchaus zufrieden, einzig "beim Spiel in die Spitze fehlte noch die Präzision". Vor dem 1:0 durch Daniel van Bonn (23.) hatte dieser bereits eine Chance, auch Stephan Gorthmanns war mit einem Schuss aus 25 Metern nah am Torerfolg. Besser machte es Gorthmanns nach der Pause, als er zum 2:0 traf (69.). SVW-Keeper Alex Rosengarten konnte sich einmal auszeichnen (17.), bei Millingens zweiter Chance ging der Ball am Tor vorbei. "Es gibt natürlich noch Dinge zu verbessern", sagte Holla, "aber insgesamt bin ich zufrieden."
SV Budberg – TSV Wa./Wa. 2:0 (1:0). Die Eindrücke der Vorbereitung sah Frank Goldau beim Saisonauftakt bestätigt. "Es hat sich nahtlos fortgesetzt", erklärte Wachtendonks Trainer, "es war eine desolate Leistung." Mit dem 0:2 in Budberg sei seine Elf noch gut bedient gewesen. Ohne einen starken Henryk Przybyla im Tor "hätte es auch 0:5 ausgehen können", meinte Goldau.
Bereits nach elf Minuten traf Simon Poredda zur Budberger Führung. Unmittelbar vor der Pause hielt Przybyla einen Handelfmeter des Ex-Seveleners Stefan Kleinwegen und verhinderte so einen höheren Rückstand. Beim 2:0 durch Jan Luca Rassier (90.) war aber auch er machtlos. "Keine Gegenwehr, keine Laufbereitschaft", nannte Goldau nur zwei von mehreren Kritikpunkten des schwachen TSV-Spiels. "Jetzt brauchen wir so schnell wie möglich ein Erfolgserlebnis, um in die Spur zu finden", sagte Goldau.
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