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SC – das Schlusslicht in der Offensive

VON KARL DICKS - zuletzt aktualisiert: 29.09.2006

Fußball-Landesliga: SC Bocholt 26 – SV Walbeck (Samstag, 16 Uhr). „Das wird ein ganz schweres Spiel für uns“, sagt Markus Volmering, wie im Vorjahr schon Trainer des SC Bocholt 26. Er hat als ganz schlichtes Saisonziel den Nichtabstieg angegeben, und dieses Ziel ist bereits jetzt in Gefahr. Sieben Spiele ohne Sieg, nur ein einziges Unentschieden, das sind keine Gründe zum Halleluja-Singen. „Aber irgendwann müssen wir wieder punkten, bevor es zum Spitzenreiter Tura Duisburg geht, und die letzte Möglichkeit dazu ist das Spiel gegen Walbeck“, sagt Volmering. Klare Sache: Er will den Sieg gegen Walbeck. Dabei wird er nicht auf den kompletten Kader zurückgreifen können. Koltermann ist in Urlaub, ein Spieler ist gesperrt, zwei weitere angeschlagen. „Unsere Taktik wird sich danach richten, inwieweit die beiden angeschlagenen Spieler einsatzfähig sind“, verrät Volmering. Für Walbecks Trainer Jens Jütten ist klar, dass sich die Bocholter auf die Hinterfüße stellen werden. Doch Gleiches muss er von seinen Walbeckern erwarten, die mit den bisher erzielten sieben Punkten auch ganz schnell in den Tabellenkeller stürzen können, da Lintfort und SV Duisburg mit ihren sechs Punkten dichtauf folgen. Arbeitsmäßig war Jütten in dieser Woche so belastet, dass er es Co-Trainer Dieter Brands überlassen musste, uns einige weitere Informationen zukommen zu lassen. Fehlen werden in Bocholt Waldemar Jagel und Daniel van Bonn, die beide arbeiten müssen. „Die Stimmung ist gut nach dem überraschenden Erfolg gegen TuRa Duisburg“, berichtet Dieter Brands. „Auch das Training am Dienstag war in Ordnung.“ Bei diesem Training konnte Sascha Hassenpflug wieder mit dem Lauftraining beginnen, auch eine gute Nachricht. Dieter Brands erwartet, dass Bocholt offensiv zu Werke gehen wird, und das ist für Walbeck durchaus angenehm.

Wieder im Lauftraining: Sascha Hassenpflug.  Foto: RPO
Wieder im Lauftraining: Sascha Hassenpflug. Foto: RPO

Markus Volmering sitzt trotz der roten Laterne in der Hand nicht auf dem heißen Stuhl. Nach Worten des zweiten Vorsitzenden Terodde komme ein Wechsel nicht in Frage.

Quelle: RP

 
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