Reiten: Sekunden entschieden
VON STEPHAN DERKS - zuletzt aktualisiert: 17.07.2007Guten Pferdesport gab’s beim Reit- und Springturnier des RV von Bredow Wetten zu sehen.
In 26 Dressur- und Springprüfungen wurde geritten. Höhepunkt war das M-Springen mit Stechen.Wetten „Zunächst muss ich meinem Team ein großes Lob aussprechen. Denn es hat im Rahmen unserer Turnierveranstaltung eine Menge geleistet“, zog von-Bredow- Vorsitzender Gottfried Mevissen im Gespräch mit der Rheinischen Post ein positives Fazit. Zudem zeigte sich der Chef der Wettener Reiter mit der Auslastung des zweitägigen Reit- und Springturniers zufrieden.
Marscherleichterung
Strahlender Sonnenschein und Temperaturen über 30 Grad ließen Pferd und Reiter auf dem Reitgelände am Sportplatz gehörig schwitzen. Marscherleichterung, Jackett aus, im Hemd reiten war das Gebot der Stunde. „Die Reiter, mit denen ich gesprochen habe, waren mit der Herrichtung der Anlage und den geschaffenen Rahmenbedingungen sehr zufrieden“, so Mevissen weiter. Zufriedenheit sicherlich auch beim Reiternachwuchs, der seine ersten „Gehversuche“ in Sachen Dressur in der Reithalle durchführte. Gleich in fünf Abteilungen starteten hier die jungen Turnierteilnehmer im Reiterwettbewerb und zeigten, wie wichtig eine fundierte Grundausbildung ist.
Stolz auf ihre Leistung und die ihres Ponys Nobel Lady konnte in Wetten unter anderem Kira Rogalla vom RFV von Driesen Asperden Kessel sein. Denn mit einer Wertnote (WN) von 8,4 (8 = gut) ritt sie an die Spitze des Pony-Reiterwettbewerbs. Auch hier ein deutlicher Hinweis darauf, dass die Grundausbildung stimmte.
Szenenwechsel, hin zum Springplatz. Immer wieder spannend, das Mannschaftsspringen, wo sowohl die Teamkombination Asperden-Kessel/Sevelen, als auch die Gocher mit den Gastgebern sowie die Kombination Keppeln/Kranenburg die Prüfung fehlerfrei beendeten. Lediglich vier Sekunden Vorsprung bescherten dem Team Asperden-Kessel/Sevelen die Goldschleife.
Zwei Sekunden fehlten
Jene Goldschleife verpasste um nicht ganz zwei Sekunden die Kranenburgerin Eva Wilmsen-Himmes auf Silvia im M-Springen mit Stechen, der Hauptspringprüfung des Wettener Turniers. Zwar konnte sie den Keppelner Thorsten Nienhaus (Luigi) auf Rang drei der ersten Abteilung verweisen, doch musste sie den Sieg Kristin Lange vom RFV von Driesen Asperden-Kessel auf Lady Like M überlassen. Denn die junge Amazone war gleichfalls fehlerfrei und in Bestzeit über die Hindernisse gegangen.
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