Fußball: Stadtderby in Veert
VON MICHAEL BÜHS - zuletzt aktualisiert: 18.10.2008Die Gastgeber stehen direkt vor den Abstiegsplätzen – da muss im „heißen Spiel“ gegen Spitzenreiter Vernum unbedingt ein Punktgewinn her. „Der Funke muss überspringen“, meint SVV-Coach Terhardt.
Morgen wird das erste Saisondrittel in der Kreisliga A abgeschlossen.
SV Veert – Grün-Weiß Vernum: Der Höhenflug von Aufsteiger Vernum hält an, doch die Verantwortlichen bleiben zurückhaltend. So fordert Co-Trainer Norbert Holt auch im Lokalduell mit Veert keinen Sieg. Zumal es keine leichte Aufgabe sei. „Spiele gegen Veert waren stets heiße Duelle“, erinnert sich Holt an die Begegnungen mit der SVV-Reserve in der B-Liga. „Das wird jetzt nicht anders sein.“ Künftig muss Vernum auf Mittelfeldregisseur Ben Holt (Studium) verzichten; für ihn könnten Hanßen oder van Heekeren übernehmen. Insgesamt wäre man auch mit einem Remis auswärts zufrieden, so Holt: „Wir wollen, dass die Jungs mit Spaß ins Spiel gehen und sie nicht überfordern.“
Offensiv-Pokal
Zwischenstand des zweiten Wertungszeitraums im Diebels-Offensivpokal: Kreisliga A
1. SV Hö./Nie. II 11:3 Tore
2. TSV Weeze 6:3 Tore
3. SV Donsbrüggen 6:5 Tore
Kreisliga B
1. Union Kervenheim 9:2 Tore
2. FC Aldekerk 8:0 Tore
3. TSV Wa./Wa. II 8:3 Tore
Zumindest aber fordern wollen die Veerter am Sonntag ihre Gäste. „Das ist fast schon ein Stadtderby, und ich hoffe, dass diesmal der Funke überspringt“, sagt Christoph Terhardt. Der Tabellenstand der Grün-Weißen „sollte uns motivieren“, glaubt der Veerter Trainer, „denn spielerisch sind wir nicht schlechter“. Allerdings setzte die SVV-Elf, der ein „typischer Sechser“ fehlt, dies in den vergangenen Partien zu selten in Punktgewinne um, sodass unterm Strich ein Platz direkt vor der Abstiegszone steht. „Eine Prognose wage ich nicht“, sagt Terhardt, mit einem Punkt könnte er sich jedenfalls anfreunden: „Ich hoffe aber auf einen Sieg.“
SV Grieth II – SV Sevelen: Ein wenig Selbstmitleid muss manchmal sein. „Ausgerechnet wir mussten gegen Goch II ran, als die Erste spielfrei hatte“, hieß es nach dem 3:3 gegen die Viktoria-Reserve. Dem widerspricht Gunnar Gierschner entschieden. „Ich sehe es durchaus positiv. Wenn man 2:0 führt, muss man das natürlich nach Hause schaukeln“, sagt Sevelens Trainer, „wir haben dennoch gegen eine starke Mannschaft einen Punkt geholt. Außerdem sind das Spiele, in denen sich die Jungs beweisen können.“ Damit sei die Partie für ihn abgehakt, der Blick richtet sich auf Grieth II. „Wir fahren mit Respekt dahin, wollen aber trotzdem drei Punkte holen“, sagt Gierschner. Denn man sei weiterhin gut drauf, und mit 23 Punkte „nach dem ersten Saisondrittel könnte ich sehr gut leben“.
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