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Handball: Straelen bringt das Publikum zum Schweigen

zuletzt aktualisiert: 09.12.2008

Handball-Landesliga Männer: TV Erkelenz – SV Straelen 27:32 (13:18).

Trainer Carsten Hilsemer reaktivierte Stefan Terheggen.  Foto: RPO
Trainer Carsten Hilsemer reaktivierte Stefan Terheggen. Foto: RPO

Wenn es einmal läuft, dann läuft’s. Selbst der Ausfall von Abwehrchef Patrick Korbmacher, der sich im Abschlusstraining verletzt hatte, ließ die Blumenstädter nicht einmal im Ansatz stolpern. „Wir haben mit Stefan Terheggen kurzfristig den perfekten Ersatz gefunden. Er hat uns sehr dabei geholfen, dass wir von der ersten bis zur 55. Minute äußerst souverän aufgetreten sind“, hob Carsten Hilsemer das kleine Comeback seines letztjährigen Co-Trainers hervor.

Erkelenz, mit der Empfehlung von zwei Siegen in Folge und einem enthusiastischem Publikum im Rücken angetreten, wurde von den Grün-Gelben schnell der Wind aus den Segeln genommen. Straelens 3:2:1-Deckung behagte dem Aufsteiger gar nicht. Immer wieder rieb dieser sich in Einzelaktionen auf, die trotz minutenlanger Angriffsbemühungen zunächst selten zum Torerfolg führten. Ganz anders der SVS: Mit reichlich Dampf ging es nach vorne und dort wurde mit ungeheurer Konsequenz der Abschluss gesucht – und zumeist auch gefunden.

Auf den gut gefüllten Rängen wurde es aufgrund der Straelener Dominanz merklich stiller. „In der ersten Viertelstunde haben wir nahezu fehlerfrei agiert. Die Erfolge der vergangenen Wochen geben uns reichlich Sicherheit“, sah Hilsemer sein Team spielerisch leicht auf 10:3 davonziehen, ehe der TVK besser ins Spiel fand, ohne das Ergebnis aus seiner Sicht ansehnlicher gestalten zu können. Einige Paraden des Erkelenzer Keepers ließen auf Seiten des Gastgebers, der von 11:18 jedoch nur auf 13:18 verkürzen konnte, kurzzeitig Hoffnung aufkeimen.

Doch es wurde nichts aus der Aufholjagd. Der SV Straelen fand schnell zurück in die Spur, ohne dabei allerdings den Glanz der ersten Halbzeit zu versprühen. „Der Ball lief nicht mehr ganz so flüssig durch unsere Reihen“, analysierte der SVS-Coach. Und dennoch bestimmten seine Mannen das Spielgeschehen. Ein Neun-Tore-Vorsprung (26:17, 31:22) war der Lohn der handballerischen Mühen. In den Schlussminuten gestattete Grün-Gelb dem TVE noch einmal etwas Ergebniskosmetik zum ungefährdeten fünften Sieg in Serie.

SV Straelen: Keens, Floeth – Hilsemer (8/4), A. Rath (6), Terhoeven (4), de Palo (3), Schroer (3), Mailänder (3), O. Rath (2), op de Hipt (1), S. Misera (1), Hammans (1), Terheggen, Mi. Misera.

Quelle: RP

 
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