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Fußball: SVS fehlt Durchschlagskraft

VON MARCO BÜREN - zuletzt aktualisiert: 18.03.2010

Fußball-Niederrheinliga: Beim VfR Fischeln musste der SV Straelen die zweite Niederlage in Folge hinnehmen. In Krefeld unterlag das Team von Holger Gässler gestern Abend mit 1:4 (0:2).

Innenverteidiger Marc Linssen (li.) erzielte den Anschlusstreffer zum 1:2. Foto: RPO

Drei Tage nach der 0:2-Niederlage beim SC Düsseldorf-West bleibt der SV Straelen weiterhin sieglos. Wieder konnte die Mannschaft ihren Trainer Holger Gässler nur eine Halbzeit lang überzeugen: "Es war nur die zweite Halbzeit wirklich gut. Es muss uns in Zukunft gelingen, in beiden Spielhälften stark zu sein", sagte Gässler. Nach einer temporeichen Auftaktphase flachte das Spiel zunächst ab. Kurz vor der Pause gelangen den Gastgebern aber doch noch zwei Tore. "In einer Phase, in der wir geschlafen haben", ergänzt Gässler.

Taktische Neuausrichtung

Info

Namen und Zahlen

Straelen: Gbur – Ernst, Linssen (86. Türköz), Clarke, Kämpken, Ingenlath (46. Oploh), Pooth, Sigurjunsson (63. Hoffstadt), Heythausen, Björgvinsson, Ger.

Tore: 1:0 (37.) Uzbay, 2:0 (39.) Bahr, 2:1 (77.) Linssen, 3:1 (83.) Uzbay, 4:1 (86., ET) Heythausen Nächstes Spiel: SVS – SV Hö./Nie, Sonntag, 21. März, 15 Uhr.

Nach 37 Minuten traf Ömer Uzbay, zwei Minuten später erhöhte Thomas Bahr auf 2:0. Mit einer taktischen Neuausrichtung reagierte der SV Straelen nach der Halbzeitpause. Zudem kam für Timo Ingenlath Tim Oploh ins Spiel. Gässlers Begründung: "Von ihm habe ich mir eine Verbesserung unserer Durchschlagskraft erhofft." Es sollte aber dabei bleiben, dass der SV Straelen kaum gefährlich genug auftreten konnte, um den Anschlusstreffer erzielen. "Und doch kann man positiv bewerten, dass die Mannschaft nicht aufsteckte", sagte Gässler. Lohn der Mühen war das 1:2 durch Marc Linssen nach einem Freistoß von Yannik Kämpken.

Insbesondere über die linke Seite, wo Henning Heythausen Dreh- und Angelpunkt war, versuchte Straelen den Ausgleich zu erzielen. Gässler: "Entweder wir machen das 2:2 oder wir riskieren das 1:3." Es wurde letzteres: Uzbay traf aus der zweiten Reihe zu seinem zweiten Tor des Tages.

Den Endstand erzielte ausgerechnet Henning Heythausen mit einem Eigentor in der 86. Minute. "Jetzt gilt es, die Jungs wieder aufzubauen", sagt Gässler. Am Sonntag wartet der SV Hönnepel/Niedermörmter.

Quelle: RP

 
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