SVS II gewinnt verdient KSV nutzt Chancen nicht
zuletzt aktualisiert: 26.07.2010II – TSV Wa./Wa. II 3:1 (1:0). Dass es zur Pause nur 1:0 für den Bezirksligisten aus Straelen stand, verdankte die Reserve des TSV Wa./Wa. seinem Keeper Florian Bartel, der einige tolle Paraden zeigte. "Wir können mit 4:0 in die Halbzeit gehen, und das Spiel ist entschieden", ärgerte sich Straelens Trainer Karl Theelen.
Wachtendonks neuer Trainer Frank Heysters meinte indes: "Die erste Halbzeit war teilweise katastrophal, danach haben wir uns aber gesteigert."
Nachdem Marcel Peters die 1:0-Pausenführung für den SVS erzielt hatte, konnte Wachtendonks Kapitän Max Luyven kurz nach dem Seitenwechsel ausgleichen. Die Wachtendonker waren nun drin im Spiel und lauerten auf ihre Chancen. Insgesamt zeigte sich jedoch die individuelle Klasse der Straelener. Durch ein unnötiges Foulspiel im Strafraum durfte Straelens Rainer Krohn am Elfmeterpunkt antreten und verwandelte sicher zur erneuten Führung.
In der Folge versuchte Wachtendonk noch einmal, das Ruder herumzureißen. Als Ralf Küsters, der im ersten Durchgang noch einen Elfmeter verschossen hatte, nach 80 Minuten das 3:1 erzielte, war das Spiel jedoch entschieden. "Das Ergebnis geht in Ordnung. Für meine Mannschaft war es eine lehrreiche Angelegenheit", fasste Heysters das Geschehen zusammen.
Kevelaer (vdp) Viktoria Goch II – Kevelaerer SV 1:0 (0:0). Bei der Reserve von Viktoria Goch war für den Kevelaerer SV im Voba-Super-Cup überraschend Endstation. Dabei übernahmen die Gäste von Beginn an die Initiative. "Wir haben schön gespielt, wir haben gut gespielt. Nur der Hunger auf die Tore fehlte", urteilte Kevelaers Trainer Horst Gecks.
Sein Gegenüber Guido Sonntag stand derweil mit geschnürten Fußballschuhen an der Seitenlinie. "Wir hatten nur elf etatmäßige Spieler zur Verfügung und haben deshalb mit einer Niederlage gerechnet. Durch eine tolle Mannschaftsleistung stehen wir nun sogar im Halbfinale", freute sich Sonntag.
Nach einer halben Stunde Spielzeit verlor der Kevelaerer SV erstmals etwas an Schwung. Marius Hellen und Martin Schulz mussten verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Das tat dem Spiel des Bezirksligisten nicht gut. "Nur Indianer auf dem Feld, aber keine Häuptlinge", beschrieb Gecks.
Die Gocher trauten sich aus einer geschickt verteidigenden Defensive zunehmend nach vorne. Nach 77 Minuten war es dann soweit. Die Viktoria konterte blitzschnell. Keven Düffels bekam den Ball, legte einen Sololauf über 40 Meter hin, spielte den letzten KSV-Verteidiger aus und zirkelt den Ball mit dem Außenrist ins Netz. Kevelaer fand keine Antwort mehr.
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