Tebart ersetzt Hufschmidt als Trainer beim ATV II
VON NORBERT HEMMERSBACH - zuletzt aktualisiert: 18.02.2010Die aktuelle Statistik weist die zweite Mannschaft des TV Aldekerk mit sieben Siegen, einem Remis und acht Niederlagen als Tabellenachter der Landesliga aus, aber hinter diesen nackten Zahlen lauert eine Gefahr, die den Verantwortlichen zurzeit große Sorgen macht. Und nach den Niederlagen gegen die Tabellenletzten Wickrath-Beckrath und Grefrath wissen sie: Wir rangieren nur noch sechs Punkte vor dem Abstiegsgespenst.
Trennung mit sofortiger Wirkung
Das hat jetzt dazu geführt, dass sich Co-Trainer Rainer Hufschmidt, der in der Hinrunde die Arbeit von Torsten Adams mitmachte, und der TV Aldekerk mit sofortiger Wirkung trennten. Am kommenden Samstag wird Franz-Josef Tebart beim Spiel gegen den HSV Rheydt schon auf der Trainerbank sitzen. Franz-Josef Tebart hat es damit doch wieder getan, das eine wie das andere. Nach seinem Rücktritt aus gesundheitlichen Gründen fängt er wieder an. Georg Welzel hat ihn sicher dazu überredet, bis zum Saisonende das Amt des Trainers zu übernehmen.
Eigentlich muss er aber gar nichts mehr werden, er muss eigentlich auch nicht mehr wirken, er will dem ATV in dieser schwierigen Situation einfach nur helfen, weil er bei ihm eine schöne und lange Zeit als Spieler und Trainer hatte. Wobei er sich jahrelang immer jenes Körperteil aufgerissen hat, das man nicht in die Zeitung schreiben darf. Die Spieler der Zweiten wissen im Übrigen, dass sie mit Franz-Josef Tebart einen Übungsleiter bekommen, der eine absolut ernsthafte Einstellung zu diesem Sport hat, und der es überhaupt nicht ertragen kann, wenn Handballer nicht mit Freude zum Training kommen. Da werden bestimmt einige von ihnen ganz schön gucken.
Sportliche Zukunft noch unklar
Rainer Hufschmidt hat allerdings auch diese Eigenschaften, die viele heute nicht mehr hören können, weil sie in jeder Sonntagsrede vorkommen. Vielleicht fehlten ihm aber die wuchtigen Ansprachen, die Spieler ja mit Respekt hören. Ganz sicher aber hat ihm Milieutrainer Torsten Adams an seiner Seite gefehlt, der hat nämlich das Talent, Fehler souverän zu korrigieren. Rainer Hufschmidt macht die Trennung jedenfalls ziemlich traurig. Vielleicht macht er aber schon bald einen neuen Job im Verein.
Er braucht das nämlich immer noch, sagt seine Frau, die in der Jugendabteilung erfolgreich arbeitet.
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