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Fußball: TSV Weeze mit breiter Brust

VON MICHAEL BÜHS - zuletzt aktualisiert: 05.09.2008

Nach dem beindruckenden Heimerfolg gegen die SGE Bedburg-Hau zu Beginn der Woche

besteht für die Holla-Elf kein Grund, sich im Nachbarschaftsduell bei Alemannia Pfalzdorf zu verstecken.

Drei Mannschaften sind noch ohne Niederlage in der neuen Saison – darunter auch die Vernumer Elf, die nun Mitaufsteiger Erfgen empfängt. Vor einer schweren Aufgabe steht deren jüngster Gegner; Straelen III erwartet zum Südderby den Tabellenführer Sevelen.

SV Straelen III – SV Sevelen (Sa., 16 Uhr): Aus Fehlern lernen heißt derzeit das Motto bei der Elf von Straelen III. „Bisher hat die Systemumstellung noch nicht eingeschlagen“, hat Co-Trainer Ralf Küsters erkannt. Viererkette statt Libero, da fehlt manchem SVS-Kicker die Erfahrung, wie auch die Niederlage in Erfgen gezeigt hat. „Wir sind hinten zu anfällig“, meint Küsters, der vor dem Südderby gegen Sevelen fordert: „Wir müssen hinten sicher stehen, mal die Null halten. Das hat Prorität.“ Gegen den Spitzenreiter sicherlich eine anspruchsvolle Aufgabe, doch Küsters hofft: „Sevelen muss kommen, wir dagegen haben nichts zu verlieren.“ Außer drei Punkten, und die wollen die Gäste mitnehmen. „Wir sind gut drauf und haben keine Angst, dass uns einer abknallt“, sagt Sevelens Trainer Gunnar Gierschner. Doch auf die leichte Schulter nimmt er die Partie nicht, zumal er immer wieder an die erste Halbzeit gegen Donsbrüggen denken muss. „Die hat mir gar nicht gefallen. Das müssen wir ändern, um Samstag besten zu können.“ Trotz der Anlaufschwierigkeiten sieht er den SVS „vom Personal her hervorragend besetzt. Uns erwartet ein heißer Kampf.“ Der aber siegreich enden soll – als Auftakt „einer Serie von vier ganz schweren Spielen“, so Gierschner.

Alemannia Pfalzdorf – TSV Weeze (Sa., 16.30 Uhr): Am Dienstag zeigte die Weezer Elf gegen Bedburg-Hau ein „sehr gutes Spiel“, wie Trainer Andreas Holla lobt. Dies gebe zusätzliches Selbstvertrauen, jedoch findet Holla auch mahnende Worte. „Samstag in Pfalzdorf ist es ein neues Spiel. Da fangen wir wieder bei Null an.“ Der TSV-Coach sorgt sich, dass der eine oder andere Spieler sich nach dem Erfolg gegen die SGE möglicherweise „auf den „Lorbeeren ausruhen“ könnte. Doch die Alemannia werde seinem Team „alles abverlangen“, da heißt es, sich voll auf die Partie zu konzentrieren.

Grün-Weiß Vernum – Rheinwacht Erfgen (So., 15 Uhr): Der Gegner ließ am vergangenen Sonntag aufhorchen, auch Vernum hat der Erfgener Sieg gegen Straelen III „sehr imponiert“, sagt Co-Trainer Norbert Holt. „Wir sehen dieses Spiel mit großem Respekt auf uns zukommen.“ Holt erwartet eine „ganz schwere Aufgabe“, da die Rheinwacht nach mäßigem Start „ihren Lauf gefunden zu haben scheint“. Doch auch Vernum geht mit zwei Siegen und einem Remis zum Saisonauftakt in das Aufsteiger-Duell, und so hofft Holt, dass „wir zumindest einen Punkt holen werden“. Die Partie werde man zwar etwas vorsichtiger, dennoch mit offensiver Ausrichtung angehen: „Wir spielen zu Hause und wollen unserem Publikum etwas bieten.“

Quelle: RP

 
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