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Volleyball: VCE will mehr Biss zeigen

VON FRITZ HOLTMANN - zuletzt aktualisiert: 18.01.2008

Das Regionalligateam von Trainer Scheinert erwartet am Samstag um 18 Uhr in der Sporthalle am Bollwerk den Tabellendritten TV Gladbeck. Es ist für den VCE das erste von drei wegweisenden Spielen in Folge.

Melanie Verheyen (Nr. 8, im Hintergrund) hat den Ball am gegnerischen Block vorbei geschlagen.  Foto: RPO
Melanie Verheyen (Nr. 8, im Hintergrund) hat den Ball am gegnerischen Block vorbei geschlagen. Foto: RPO

Nach der deftigen 0:3-Schlappe in Düsseldorf und vor dem ersten Heimspiel der VCE-Sechs im neuen Jahr macht Bernd Jedamski, in Geldern als eingefleischter Volleyball-Fan stadtbekannt, der mit vielen Youngstern besetzten Gelderner Sechs Mut. „Letztlich muss man der jungen Mannschaft einen Tag, an dem es wie verhext gegen sie läuft, zubilligen. Ich glaube nicht, dass das lange so anhält. Also: Kopf hoch!“, ist sich Jedamski sicher, dass die Eintracht Samstag um 18 Uhr in der Sporthalle am Bollwerk gegen den Tabellendritten Gladbeck schon wieder ganz anders auftritt als zuletzt in Düsseldorf.

Kämpfertugenden sind gefragt

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Drei wichtige Spiele

Mit dem Heimspiel gegen den Ligadritten Gladbeck eröffnet Aufsteiger VC Eintracht die Reihe von drei Spielen, die wegweisend für den Verbleib in der Regionalliga sind. Nächstes Wochenende geht es zum abstiegsgefährdeten Mitaufsteiger Bocholt und danach hat die Eintracht Heimrecht gegen Ligaschlusslicht Oberaussem.

Auch VCE-Coach Krystian Scheinert prophezeite nach Gelderns missratenem Jahresauftakt: „Gegen Gladbeck gilt es nun an alte Kämpfertugenden anzuknüpfen. Es wird ein anderes Team auf dem Feld stehen.“ Mehr Engagement auf dem Spielfeld, mehr Biss in Abwehr, Angriff und Block sind damit eher gemeint als großartige personelle Veränderungen. Denn wie sein Trainerkontrahent Waldemar Zaleski vom TV Gladbeck kämpft VCE-Coach Scheinert mit eng begrenzten Möglichkeiten eines auf zehn Spielerinnen geschrumpften Kaders, der insbesondere im Angriff und im Bereich der Annahme- und Abwehrriegel nur wenige Alternativen und Variationen ermöglicht, falls ein oder zwei Spielerinnen nicht optimal ihre Fähigkeiten ausspielen.

Davon kann auch Gladbecks Coach Zaleski ein Lied singen, aus dessen Kader sich zusätzlich zu Mittelblockerin Karin Schepers (USA-Aufenthalt) mit Fabienne Kroos und Anna Tschinaev auch die Diagonalangreiferinnen verabschiedeten. Gladbecks Neuzugänge Martina Becker und Agata Bordewicz rückten neu ins Team, dessen Jahresauftakt ebenfalls misslang. Gladbeck unterlag in Bonn mit 19:25, 15:25 und 21:25 und musste der siegreichen Bonner Fortuna Platz zwei in der Tabelle hinter Bayer Leverkusen überlassen. Die Niederlage gegen die sehr stark aufspielenden Bonnerinnen will TVG-Trainer Waldemar Zaleski nicht als Fingerzeig für das Spiel am Gelderner Netz gelten lassen. „Dieses 0:3 wird keine Auswirkungen haben. Wir sind für eine gute Vorstellung gegen Geldern gerüstet und verfügen auch über die Mittel, jede Mannschaft in der Liga zu schlagen“, hält er selbstbewusst, um nicht zu sagen, siegessicher fest.

Dennoch gilt, dass anders als im Hinspiel die Karten neu gemischt sind. Aufsteiger Eintracht hat sich zwischenzeitlich in der Liga akklimatisiert und gegenüber dem Hinspiel viel mehr auf der Pfanne. Allerdings muss das VCE-Team, um Samstag gegen Gladbeck etwas reißen zu können, anders als beim SC Düsseldorf aufspielen.

Quelle: RP

 
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