Volleyball: Volleyballerinnen überzeugen in der Quali
VON CHRISTIAN CADEL - zuletzt aktualisiert: 08.02.2012Volleyball (RP). Die Volleyballerinnen des VC Eintracht Geldern haben in der Qualifikationsrunde A für die Westdeutschen Meisterschaften souverän die nächste Runde erreicht.
Dabei gewann die U16 sogar alle drei Spiele und wurde Gruppenerster. Die U20 beendete die Qualifikationsrunde A als Gruppenzweiter.
Weibliche U16: VCE – VV Humann Essen 2:0 (25:16, 25:23), VCE – VfL Ahaus 2:0 (25:13, 25:11), VCE – SV Bayer Wuppertal 2:0 (25:8, 25:9). Der Ausflug nach Ahaus hatte sich für die U16 der Eintracht gelohnt. Auf dem Weg zur Westdeutschen Meisterschaft zog das Team mit drei Siegen und als Gruppenerster souverän in die Qualifikationsrunde B ein. "Es hätte nicht besser laufen können", freute sich Trainer Matthias Valentin.
Im ersten Spiel gegen Humann Essen zeigten die Mädchen gleich im ersten Satz eine gute Leistung und gaben die Führung nie aus den Händen. Nur im zweiten Durchgang war es eng. Die VCE-Spielerinnen wurden unkonzentrierter und ließen Essen nah herankommen.
In der zweiten Partie gegen den Gastgeber VfL Ahaus trumpften die Geldernerinnen dann mit druckvollen Aufschlägen und guten Blocks auf. "Obwohl Ahaus der vermeintlich stärkere Gegner war, haben wir ihn nie ins Spiel kommen lassen. Das Angriffsspiel der Ahauserinnen war nicht der Rede wert", resümierte Valentin.
Eine klare Angelegenheit war dann das letzte Spiel gegen den, im Nachhinein nicht ebenbürtigen SV Bayer Wuppertal. "Die einzige Gefahr war, dass die Mädchen die Konzentration verlieren. Die Wuppertalerinnen kamen aber nur zu Punkten, wenn wir Fehler gemacht haben", sagte Valentin und freute sich über eine geschlossene Mannschaftsleitung. "Wenn die Mädchen weiter so gut spielen und fit bleiben, können wir guter Hoffnung für die zweite Runde sein."
VCE: Herbe, Höninger, Kastell, Litschka, S. Lünenstraß, Giesen, Leferink, Samat, R. Lünenstraß.
Weibliche U20: VCE – SV Teuto Riesenbeck 2:0 (25:16, 25:8), VCE – SV BW Aasee 0:2 (24:26, 22:25), VCE – TB Höntrop 2:0 (26:24,25:17). Auch die U20 qualifizierte sich mit zwei Siegen für die nächste Runde. Dabei erreichte die Mannschaft gleich zu Anfang eine Hiobsbotschaft. Kristin Doetsch knickte beim Einschlagen unglücklich um, und musste ins Krankenhaus gebracht werden – Verdacht auf Bänderriss.
Davon irritiert, begannen die Geldernerinnen gegen Teuto Riesenbeck unruhig. Zwar gewannen die Mädchen den ersten Satz, "wir hätten aber deutlich höher siegen können", erklärte Trainer Markus Heißing.
Im zweiten Durchgang hatte sich die Mannschaft dann wieder gefangen und gewann erwartet deutlich. Die Partie gegen den Gastgeber SV Aasee war da schon von anderer Klasse. "Wir hatten zwar im ersten Satz beim Stand von 24:23 Satzball, aber die Gegner haben uns doch noch abgefangen", sagte Heißing und machte deutlich, dass beim Gastgeber deutlich erfahrenere Spielerinnen aufliefen.
Auch der zweite Satz war ausgeglichen, doch Aasee nutzte auch hier seine Erfahrung in der Schlussphase und gewann knapp. Das Duell mit Höntrop avancierte dann zum Endspiel. "Wenn wir nicht beide Sätze gewonnen hätten, wäre es möglich gewesen, dass wir als schlechtester Gruppenzweiter nicht die nächste Runde erreicht hätten", sagte Heißing. Doch die Eintracht nutzte vor allem im zweiten Satz ihre Chancen. Insgesamt war Heißing zufrieden. "Aber die Niederlage gegen Aasee zeigt, dass es in der nächsten Runde schwieriger werden kann."
VCE: Nerger, de Jong, Taik, Schepers, Klein, Küppers, Gey, Doetsch, Harmsen, Valentin, Rutschke.
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