Tischtennis: Walbeck will wieder mithalten
VON HANS-DIETER COOLS - zuletzt aktualisiert: 21.11.2008Die jungen Oberliga-Neulinge wollen sich mit einem Erfolgserlebnis gegen Kamp-Lintfort in die Meisterschaftspause verabschieden. Der TTC BW Veert sieht dafür in Meiderich nur wenig Chancen.
Die Damenteams von TTC BW Geldern-Veert und SV Walbeck stehen am letzten Hinrunden-Spieltag der Oberliga vor schweren Aufgaben. Während Geldern-Veert beim Tabellenzweiten Meiderich 06/95 zu Gast ist, empfängt Walbeck mit dem Post SV Kamp-Lintfort den Tabellenvierten.
Spvgg. Meiderich 06/95 – TTC BW Veert (Sa. 18.30 Uhr). Vor einer nur sehr schwer lösbaren Aufgabe stehen die Damen aus der Herzogstadt im Duisburger Stadtteil Meiderich. Besonders in der oberen Mannschaftshälfte dürften die Gastgeberinnen die entscheidenden Vorteile haben. Bei Meiderich steht an Position eins mit Agnes Simon die wohl erfahrenste Spielerin dieser Liga. Schon vor 30 Jahren spielte Simon in der Damen-Bundesliga und hatte auch etliche internationale Einsätze.
So geht’s weiter
Die Tischtennis-Damen beenden die Hinrunde, aber noch nicht das Jahr. So steht für die Walbecker Mädchen noch die Westdeutsche Einzelmeisterschaft in Altena am 13./14. Dezember auf dem Programm.
Am zweiten Januarwochenende beginnt dann die Rückserie mit Heimspielen für die Oberligisten: Veert empfängt Kamp-Lintfort (10. Januar), Walbeck den VfB Kirchhellen (11. Januar).
Ein Punkt wäre „Überraschung“
In der unteren Mannschaftshälfte scheinen die Chancen für die Veerterinnen zu liegen, den einen oder anderen Spielpunkt einzufahren, zumal Meiderichs Nummer drei Tamara Ribbrock fehlt. Sie dürfte von Frauke Pieper vertreten werden. Aber trotz der Meidericher Ersatzaufstellung macht sich Annegret Jockweg keine allzu großen Hoffnungen: „Meiderich ist für mich klar favorisiert, auch die Einzelbilanzen machen das deutlich. Sollten wir ein Unentschieden erreichen können, wäre das eine große Überraschung.“
SV Walbeck – Post SV Kamp-Lintfort (Sa. 18.30 Uhr). Nach dem Sieg bei Geldern-Veert am vergangenen Samstag geht die junge Walbecker Truppe mit gestärktem Selbstvertrauen die Aufgabe gegen den Tabellenvierten Kamp-Lintfort an. Zieht man die bisher erzielten Einzelbilanzen zu Rate, dann muss man die Damen des Regionalliga-Absteigers in der Favoritenrolle sehen. Dass diese aber auch nicht unschlagbar sind, zeigt gerade der Sieg von Geldern-Veert vom ersten Spieltag. Allerdings fehlte da noch die Spitzenspielerin der Gäste, Nicole König. Andererseits hat die junge Leuken-Truppe gezeigt, dass sie sich in der Liga inzwischen akklimatisiert hat und von Woche zu Woche stärker geworden ist.
Oberliga-Tauglichkeit bewiesen
Mit einer Bilanz von 14:4 Siegen gehört Franni Holla zu den stärksten Spielerinnen der gesamten Oberliga und hat auch in dieser Partie Chancen zu punkten. Daneben haben auch Marina Holla sowie Verena Horsten und Fabienne Vogel auch ihre Oberliga-Tauglichkeit schon deutlich unter Beweis gestellt. So gehen die Gastgeberinnen trotz der leichten Favoritenstellung der Gäste nicht chancenlos in diese Partie.
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