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Tischtennis: Zwei Top-Spiele vor Augen

VON DIETER COOLS - zuletzt aktualisiert: 18.02.2010

Die Damen des Oberligisten SV Walbeck müssen am Wochenende gleich zweimal antreten – Donnerstag gegen Wickrath und am Samstag gegen den Zweiten Duisburg. Geldern-Veert hofft dagegen auf den dritten Sieg. Das Motto: Kopf ausschalten und spielen.

Zwei deutsche Tischtennisklubs stehen im Finale der Champions League.  Foto: rponline
Zwei deutsche Tischtennisklubs stehen im Finale der Champions League. Foto: rponline

Vor den Damen des SV Walbeck steht ein strammes Wochenende. Sie stehen sowohl morgen (in Wickrath) in einer vorgezogenen Begegnung, als auch am Samstag (in Duisburg) an den Platten und wollen jeweils ihre Chancen auf einen Relegationsplatz wahren, der zur Teilnahme an der Regionalliga berechtigt. Für Geldern-Veert dagegen geht es gegen in Wickrath um weitere Punkte.

TuS Wickrath I – SV Walbeck. Ähnlich wie beim 7:7-Unentschieden im Hinspiel in Walbeck, ist auch diesmal eine interessante und spannende Auseinandersetzung zu erwarten. Der Papierform nach muss man den Damen aus dem Spargeldorf jedoch die besseren Möglichkeiten einräumen.

Allerdings dürften diese gewarnt sein, denn Wickrath geht mit der Empfehlung eines 8:5-Erfolges über das Spitzenteam aus Meiderich in diese Begegnung. Da kommt es nicht von ungefähr, dass sich Walbecks Coach Heinz Leuken vor der Partie eher verhaltenen optimistisch gibt. "Ich möchte in Wickrath gewinnen, sehe unsere Chancen aber eher bei 50:50. Der Ausgang hängt sicherlich auch entscheidend von der Tagesform ab. Ich hoffe aber auf einen Sieg."

Mit Hilfe einer geschlossenen Mannschaftsleistung ist der Erfolg möglich.

TTS Duisburg – SV Walbeck. Schon am Samstag muss die Truppe von Heinz Leuken erneut antreten – diesmal beim Tabellenzweiten Duisburg. Im Hinspiel mussten die Walbeckerinnen eine unglückliche 6:8-Niederlage einstecken, für die sie sich jetzt revanchieren wollen. Unmöglich ist das nicht, aber sehr schwer. Denn nach den bisher erzielten Einzelbilanzen in der Rückrunde besitzen Gastgeberinnen leichte Vorteile.

Mit Tanja Kipping und Gabriele Schuchna besitzt Duisburg ein sehr starkes oberes Paarkreuz, und auch Birgit Gallrein-Rosenke an Position drei weist mit 6:1-Siegen eine überaus positive Bilanz aus. Wichtig für Walbeck ist, dass mindestens eines der beiden Eingangsdoppel gewonnen wird, um nicht schon zu Beginn einem Rückstand hinterherlaufen zu müssen. Leuken meint: "Ich fahre nicht nach Duisburg, um zu verlieren. Aber wenn wir gewinnen wollen, müssen wir das obere Paarkreuz der Gastgeberinnen ausschalten, denn gerade dort ist Duisburg hervorragend besetzt."

An Spannung wird es dieser Partie sicher nicht fehlen, und die bessere Tagesform dürfte wohl auch hier den Ausschlag geben.

TTC BW G.-Veert – TuS Wickrath I. Das Erfolgserlebnis vom vergangenen Wochenende bei Holzbüttgen dürfte den Spielerinnen des TTC BW Geldern-Veert wieder neues Selbstvertrauen gegeben haben. Und dieses wollen sie mit in diese Begegnung nehmen. Auch wenn es für den Klassenerhalt wohl zu spät ist, glaubt Mannschaftsführerin Annegret Jockweg, jetzt das richtige Rezept gefunden zu haben: "Ich bin der Meinung, dass wir nach unserem Erfolg in Holzbüttgen wieder befreit aufspielen können. Unser neues Rezept heißt: Kopf ausschalten und nur noch spielen. Das hat uns nach dem 1:6-Rückstand noch einen 8:6-Erfolg beschert."

In der Tat können die Gastgeberinnen locker aufspielen, denn sie stehen nicht mehr unter dem Druck, gewinnen zu müssen. Zwar besitzt Wickrath aufgrund der besseren Bilanzen eine leichte Favoritenstellung, doch chancenlos sind Gelderns Damen dennoch nicht. "Ich denke, wir haben keine schlechten Karten, wieder einen Punkt zu ergattern."

Man darf gespannt sein, wie sich Geldern-Veert aus der Affäre zieht.

Quelle: RP

 
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