Goch: "Das ist mein Traumjob"
zuletzt aktualisiert: 26.10.2009Goch (RPO). Ronald Pofalla wird als Chef des Kanzleramtes der erste Bundesminister in der Geschichte des Kreises Kleve sein. Mit dem 50-jährigen Weezer, der zum 5. Mal in Serie als CDU-Direktkandidat in den Bundestag eingezogen war, sprach gestern Nachmittag Kleves RP-Redaktionsleiter Jürgen Loosen.
Ihr erster Kommentar zum Kanzleramtsminister?
Ronald Pofalla Ich bin überwältigt und freue mich wahnsinnig auf diese Aufgabe, vor allem auf die Fortsetzung der ganz engen Zusammenarbeit mit Bundeskanzlerin Angela Markel. Es war mein ausdrücklicher Wunsch, Kanzleramtschef zu werden. Das ist für mich in den nächsten vier Jahren wirklich mein Traum-Job.
Wie liefen denn die Koalitions-Verhandlungen?
Pofalla Wir haben den Freitag über sämtliche Punkte abgeklärt. Erst um 2.12 Uhr am Samstag war der Marathon beendet, um 2.20 Uhr wurde das Ergebnis von den Generalsekretären verkündet. Um 18.30 Uhr hatte ich meine letzte Pressekonferenz als CDU-Generalsekretär und bin von den Journalisten mit Applaus verabschiedet worden.
Und wie geht's in Berlin weiter?
Pofalla Am Montag bin ich um 7 Uhr im ARD-Morgenmagazin, dann ist unser kleiner Parteitag, abends werden die Koalitionsverträge unterschrieben, am Mittwoch wird die Kanzlerin gewählt und dann das Kabinett vereidigt. Die erste Sitzung ist schon um 18 Uhr.
Was bedeutet der Wechsel ins Kanzleramt für den Kreis Kleve?
Pofalla Erst einmal werde ich wieder öfter am Wochenende in Weeze sein können, denn als Kanzleramts-Chef habe ich keine 200 Außentermine im Jahr wie bisher. Und ich denke, für den Kreis Kleve wird es sicher nicht von Nachteil sein, wenn ich in dieser Position bin. Zuerst werde ich mich dafür einsetzen, dass der Aiport Weeze eine eigene Zollabfertigung bekommt.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum



