Goch: Don Bosco Vorbild in Asperden
VON KATRIN REINDERS - zuletzt aktualisiert: 07.02.2012Goch (RP). Deshalb trägt die Asperdener Grundschule seinen Namen und bewegt sich auf den Spuren seines Wirkens. Die Erinnerung an den Pfarrer wird bei den Jungen und Mädchen wach gehalten.
Goch-asperden Dieses Arbeitsblatt ist nicht wie jedes andere. Zwar mag es so aussehen, doch der Inhalt ist etwas Besonderes. Geschichte, Foto und Fragen drehen sich nämlich um den Mann, den die Asperdener Grundschule in ihrem Namen trägt: Don Bosco. Und weil die Grundschüler sich mit ihrem Namenspatron auskennen sollen, ist Schulleiter Peter Trienes die Auseinandersetzung mit Don Bosco im Unterricht eine wichtige Angelegenheit.
Unter dem Motto "Fröhlich sein – Gutes tun – und die Spatzen pfeifen lassen" setzte der 1815 geborene, spätere Pfarrer Don Bosco sich für andere Menschen ein. Sein kompletter Name war Giovanni Melchiore Bosco, Don wurde später für den "Pastor" hinzugefügt.
Der kleine Italiener verlor im Alter von erst zwei Jahren seinen Vater, weshalb seine Mutter alleine für fünf Kinder sorgen musste. Als jüngstes Geschwisterkind wusste Don Bosco bereits mit elf Jahren, dass er Priester werden wollte – 1841 war es dann soweit.
"Von Anfang an setzte er sich für junge Menschen ein, gründete Schulen, Internate und Lernwerkstätten", fasst Schulleiter Peter Trienes für die Rheinische Post zusammen. "Er blieb sein Leben lang bescheiden und anspruchslos, arbeitete bis zur völligen Erschöpfung." 1888 starb Don Bosco, 1934 wurde er heilig gesprochen.
"Don Bosco ist ein Vorbild. Er hat Kindern und Jugendlichen zu seiner Zeit Hilfe zukommen lassen, gewann das Vertrauen der Kinder und half ihnen in ihren schrecklichen Lebenslagen", so Trienes weiter. "Ebenso sind wir an der Don-Bosco-Grundschule in Asperden bestrebt, den uns anvertrauten Schulkindern Begleiter und Vertrauensperson zu sein, ihnen zu helfen und mit ihnen einen guten Weg für ihre Zukunft zu finden."
Seit 1957 steht die Statue des Heiligen an der Schule, die in Anlehnung an seine guten Taten mit dem Namen getauft wurde. Durch Unterrichtsreihen im Religionsunterricht wird die Erinnerung an ihn wach gehalten und den Kindern geschildert, wie sein Leben und sein Wirken verlaufen sind. Den jährlichen Gottesdienst zum Todestag / Namenstag von Don Bosco, am 31. Januar, gestalten die Schülerinnen und Schüler sogar selbst – in Erinnerung an einen guten Mann.
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