Goch: Goch unterlag im Städte-Duell
VON KATRIN HAAS - zuletzt aktualisiert: 17.08.2009Goch (RPO). Selber Energie erzeugen, dass ging gestern in Goch ganz leicht: Beim sportlichen Vergleich mit Kevelaer traten Teams auf Ergometern gegeneinander an. Der Gewinn geht an gemeinnützige Organisationen.
Der Countdown läuft. Noch kurz eine Liveschaltung zum Gegner Kevelaer. "Es geht um die Ehre der Stadt", werden die Teams auf dem Gocher Marktplatz vom Pressesprecher der Stadt Goch, Torsten Matenaers, aufgefordert. Bürgermeister Karl-Heinz Otto schlägt die Startklappe zusammen. Die Teams auf den Ergometern fangen an zu treten. Der Kilowattzähler vor der Bühne steigt immer schneller. Leider vergebens. Am Nachmittag stand fest: Goch ist zweiter Sieger und Kevelaer unterlegen.
Schon um 11.30 Uhr traten die ersten Teams gestern beim RWE-Städteduell Goch gegen Kevelaer an. 24 Ergometer standen auf dem Markt in Goch bereit. Jede Stadt stellte 21 Teams, die ihren Schweiß in Strom verwandelten. Aus dem ganzen Vereinsleben unterstützten Teams ihre Stadt. Eines der ersten Teams ist "JuZe Astra". Das Team von Leiterin Stefanie Kerkhoff hat vorher den Gemeinschaftssinn gestärkt: "Wir werden alles geben, was wir können." Für die Radler stehen neben den Ergometern Tische für die Ersatz- und Auswechselfahrer. Dort kann mit Wasser, Apfelschorlen und Obst wieder neue Energie getankt werden.
Bonuspunkte sammeln
Doch auch die Besucher konnten Goch unterstützen. Spontan konnten sich fitte Besucher auf ein Ergometer schwingen und zum Sieg beitragen. Doch es ging auch ohne körperliche Anstrengung: Im Energieaktionshaus wurden zusätzliche Bonuspunkte gesammelt. In dem aufblasbaren Haus liefen die Besucher durch ein nachgestelltes Wohnzimmer, eine Küche, ein Bad und einen Keller. Überall versteckten sich kleine Energietipps: Den Standby-Knopf an Fernseher und Musikanlage lieber ganz ausschalten, die Heizung nicht mit Möbeln zustellen und lieber duschen statt ein Vollbad zu nehmen. Dazu musste nur noch ein Quiz gelöst werden. Je mehr Besucher erfolgreich am Quiz teilnehmen, desto mehr Bonuspunkte gibt es für die Stadt.
RWE organisiert schon seit einigen Jahren Duelle in verschiedenen Städten. "Wir achten dabei auf vergleichbare Größe und Vereinsstruktur", sagt Rainer Hegmann, Leiter im Bereich Kommunale Partner der RWE Rhein-Ruhr. Schließlich solle das Duell fair sein. Bürgermeister Karl-Heinz Otto zeigte sich begeistert von der Aktion: "Neben allem Spaß und sportlichem Wettstreit ist auch die Thematik Energieeffizienz wichtig."
5000 Euro gewonnen
Wer den Gewinn von immerhin noch 5000 Euro bekommt, hatten die Bürger vorgeschlagen: Die Gocher Tafel, die Jugendarbeit im Sport und das Anna-Stift-Jugendhilfezentrum.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum



