Goch: Gocher Heimatlied in Bildern
VON GUIDO SCHWARTGES - zuletzt aktualisiert: 10.11.2009Goch (RPO). Die Schönheit der Stadt Goch wird jetzt nicht mehr nur besungen, sondern ist auch in einem kurzen Film zu sehen. Der Hobbyfilmer Rolf Dedert hatte die Idee zu dem Projekt und hat es umgesetzt.
Ein echtes Stück Zuhause ist das Heimatlied "Goch am Niederrhein". Das hat nicht erst die große Resonanz gezeigt, die es aus der ganzen Welt gab, nachdem es von Kolpingchor und Willi Girmes im Februar für den Karneval neu eingesungen wurde (die RP berichtete). Jetzt hat es noch eine weitere Würdigung erhalten – einen eigenen Film.
Seit März gefilmt
"Das war ein Projekt, das mir am Herzen lag", sagt Rolf Dedert. Der Gocher Hobbyfilmer hatte die Idee zur filmischen Bebilderung des Lobgesangs auf die Heimat am Niederrhein. Wann genau sie ihm gekommen ist, weiß er nicht mehr, aber der Herzenswunsch beschäftigte ihn bereits über zwei Jahre, bevor er im März mit den "Dreharbeiten" zum Heimatlied begann. In sechs Minuten, so lange dauert der Film, bekommt der Zuschauer und Zuhörer eine kurze Stadtführung zu den Sehenwürdigkeiten Gochs und an seine Grenzen.
Die Version des Heimatliedes, die Dedert dem Kurzfilm zu Grund gelegt hat, wird auch viele Einwohner der Stadt an der Niers überraschen. Denn es ist eine Studioaufnahme, die das Kolping-Sextett (ohne Willi Girmes) vor längerer Zeit im Studio eingesungen hat – live sei es so noch nicht zu hören gewesen, meint der Filmemacher. Bevor aber das Sextett die Besonderheiten des "schönsten Städelein" besingen kann, kommt erst einmal Rob Miesen zu Wort. Der "Nachtwächter" gibt eine zweiminütige Einführung in die Geschichte der alten Weberstadt.
Ein bisschen stolz sei er schon auf das fertige Projekt, sagt Rolf Dedert. Und er verspricht Bilder auf die Stadt Goch aus Perspektiven, die bisher wohl nur wenige Gocher gesehen haben. Unterstützt wurde Dedert beim Filmen von Wolfgang Stumm – seinem "Co-Kameramann", wie der Hobbyfilmer ihn nennt. Stolz habe sich aber auch Theo Drießen über das Projekt gezeigt. Der Inhaber der Lizenzen an dem Heimatlied hatte seine Einwilligung für die Verwertung des Textes gegeben und gehört jetzt zu den ersten Besitzern der DVD mit dem animierten Lied.
Erlös für die Gocher Tafel
"Wir haben nicht den Anspruch tausend Stück zu verkaufen", erklärt Dedert in Bezug auf die DVD. Obwohl er sicher ist, dass die Gocher Tafel sich darüber freuen würde, denn mit dem Erlös aus dem Verkauf soll die Einrichtung unterstützt werden.
Die erste Auflage besteht nur aus 60 bis 70 Stück. Einer weiteren Produktion steht aber bei Bedarf nichts entgegen. Und auch die Stadt Goch ist nicht abgeneigt, den Film auf ihrem Internetportal einzustellen.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum



