Goch: Grünes Licht für Vater-Unser-Weg
VON THOMAS CLAASSEN - zuletzt aktualisiert: 07.12.2007Goch (RPO). Kurzer Vortrag, keine Diskussion, ganz viel Zustimmung und eine Nachfrage: In null komma nix hatte der Betriebsausschuss Kommunalbetrieb das Thema „Vater-Unser-Weg“ über die Bühne gebracht.
Vertrag mit der Stadt
Pfarrer Günter Hoebertz stellte den Kommunalpolitikern das Projekt vor, berichtete, zwei Drittel der erforderlichen (Spenden-)Gelder seien bereits zusammengetragen. Acht Stationen im Stadtpark, im öffentlichen, im städtischen Raum also: Für die „Sondernutzung“ schließt die Pfarre nun einen (noch auszuarbeitenden) Vertrag mit der Stadt.
Carlo Marks, Geschäftsführer des Kommunalbetriebs (KBG) Goch, machte klar: „Zusätzliche Kosten beispielsweise für Pflegeaufwand dürfen uns dafür nicht entstehen.“ Das sei auch nicht der Fall, betonte Pfarrer Hoebertz. Stichwort Kosten: Ulli Knickrehm (BürgerForum) wollte geklärt wissen, ob nicht beispielsweise weitere Bänke für den Vater-Unser-Weg aufgestellt werden müssten. Nein, müssen sie nicht. Hoebertz: „Der Vater-Unser-Weg wurde ja bewusst so geplant, dass er entlang vorhandener Wege durch den Park führt.“ In einer Art Rundkurs, so dass beispielsweise Besucher, die mit dem Bus anreisen, an der Stadtbücherei aussteigen, dann den Weg begehen können – und wieder am Startpunkt ankommen.
Weiter unterstützen
Keine falsche Bescheidenheit: Ludger W. Hendriks (CDU) dankte Hoebertz, betonte, als christliche Partei werde „die CDU dieses christliche Thema selbstverständlich unterstützen“. Es sei, so Hendriks weiter, eben richtig gewesen, Goch zum Wallfahrtsort zu machen.
Beim Neujahrsempfang von St. Arnold Janssen am 1. Januar (18 Uhr Gottesdienst in Maria-Magdalena, etwa eine Stunde später Treffen im Michaelsheim nebenan), zu dem der Pfarrer die Ausschussmitglieder ausdrücklich einlud, werden die acht Motive für die Alpha-Omega-Stelen enthüllt und zum ersten Mal öffentlich präsentiert. Und im Frühsommer ist vielleicht der ganze Weg schon fertig gestellt. Dann, so Hoebertz, werde zu klären sein, wie viel ehrenamtliche Hilfe nötig sei, die Stelen und das Umfeld zu pflegen. Groß wird der Aufwand nicht sein. Bei der Planung wurde Pflegeleichtigkeit einbezogen, die Buchsbaumhecken, die die Stelen umrahmen, müssen einmal jährlich geschnitten werden.
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