Goch: Gut geplant ist halb gegründet
zuletzt aktualisiert: 18.02.2008Goch (RPO). Kevelaer Heute beginnen in Kevelaer die Gründer- und Jungunternehmertage, mit präsentiert von der RP. Mario Goedhart, Geschäftsführer der IHK Kleve, macht mit Bernhard Uebbing (Handwerkskammer Düsseldorf) den Anfang. RP-Redakteur Stefan Gilsbach sprach mit ihm.
Sie sind gleich mit zwei Vorträgen vertreten. Worüber sprechen Sie?
Mario Goedhart Heute Abend über Rechtsformen und Berechtigungen, am Donnerstagabend über Risikomanagement.
Was ist „Risikomanagement“ ?
Goedhart Sie müssen, wenn Sie einen Geschäftsplan entwerfen, vorher überlegen, was etwa passiert, wenn sie berufsunfähig werden oder der Umsatz zurückgeht. Im letzteren Fall rate ich immer, einen ausreichenden Werbeetat zurückzulegen.
Was ist Ihrer Erfahrung nach der häufigste Fehler junger Gründer?
Goedhart Die Umsätze zu überschätzen. Man rechnet zum Beispiel mit 50 000 Euro und dann sind es nur 30 000 Euro. Es ist wichtig, mit Planzahlen umgehen zu können.
Ist es für Existenzgründer schwieriger geworden?
Goedhart Das ist von Fall zu Fall verschieden. Sicher ist: Wer der Bank einen schludrigen Businessplan vorlegt, darf nicht auf Unterstützung hoffen. Problematisch sind oft aus der Not geborene Gründungen. Inzwischen ist es zum Glück üblich, dass IHK und Handwerkskammer als Berater eingeschaltet werden.
Sie bieten regelmäßig Einführungen und Seminare in Kleve und Kevelaer an. Können Sie beziffern, wie hoch die Erfolgsquote ist?
Goedhart Bei Gründern, die sich auf diese solide Weise vorbereitet haben, liegt die Quote des Scheiterns bei unter fünf Prozent. Und alle diese Angebote sind kostenlos!
Die Vorträge der Gründertage finden bis Freitag, jeweils um 19 Uhr im Konzert- und Bühnenhaus statt.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum



