Goch: Kalkarer Straße entlasten
zuletzt aktualisiert: 08.02.2012Goch (RP). Entlastung für die Kalkarer Straße, noch vor der Schließung des Bahnübergangs in einigen Jahren? "Die ist ganz schnell möglich", sagt Jürgen Stoffelen, Fraktionsvorsitzender der ZIG.
Und verweist auf einen Antrag, den die Wählervereinigung vor einigen Jahren im Betriebsausschuss Kommunalbetrieb stellte und der, so Stoffelen, damals von der CDU zurückgewiesen worden sei – "trotz positiver Empfehlung seitens der Verwaltung". Maximal 15 000 Euro würde es kosten, die Einbahnregelung der Wiesenstraße umzukehren – und zwar auf dem Teilstück zwischen Brücken- und Bahnhofstraße.
"Auch die Polizei vor Ort hatte sich seinerzeit dafür ausgesprochen", erinnert Stoffelen. "So wären beispielsweise der Netto- und der Aldi-Markt leichter erreichbar, und es würde eine erhebliche Entlastung der Kalkarer Straße bedeuten", betont Ludwig Kade, Stadtrat der ZIG.
Entlastung sofort – und zu vertretbaren Kosten – genau das mache ja Sinn, so Stoffelen. "Denn mit der Umsetzung des Kasernen-Projektes wird es bald losgehen. Und der Durchstich des Ostrings Richtung Kreisverkehr Klever Straße ist zeitlich nicht mehr weit entfernt."
In dem Zusammenhang erinnerte die ZIG an das Verfahren zur Vorbereitung der Planungen für das Kasernengelände. Die CDU betone nun ja immer, es müsse so stramm gespart werden. Aber für die Workshops seien viele Dozenten nach Goch gekommen, die sicherlich auch gute Honorare für ihre Besuche bekommen hätten. Ob ihre in Vorträgen präsentierte Sachkenntnis für die Workshops erforderlich gewesen sei, bleibe dahingestellt, so Ludwig Kade im RP-Gespräch.
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