Goch: Lösung für Hagsche Straße?
VON MATTHIAS GRASS - zuletzt aktualisiert: 22.01.2009Goch (RPO). Architektin Christiane Behrens von der Klever Reppco-GmbH rechnet mit einem baldigen Baubeginn an der Hagschen Straße Im bergmann-Komplex. Es sollen 38 Studentenwohnungen und eine Geschäftsetage entstehen. Der Altbau soll abgerissen werden.
kleve Die große Lösung ist passé: Ein Geschäftshaus über zwei Etagen wird es an der Hagschen Straße wohl nicht geben. "Das ist parallel zur Diskussion um den Minoritenplatz nicht möglich", sagte gestern Christiane Behrens von der Klever Reppco GmbH, die die Planung der Bauten entlang der Straße führt. Aber es wird eine Lösung geben, bestätigte die Architektin auf Anfrage der RP: Es soll ein Gebäude mit einer Geschäftsetage im Erdgeschoss errichtet werden. Und zwar bald.
Studentenwohnungen
"Für die Geschäftsfläche haben wir Interessenten im Bereich Oberbekleidung", sagt Behrens. Dafür soll die Gesamtfläche in zwei Geschäftslokale von einmal rund 600 und einmal rund 200 Quadratmeter aufgeteilt werden. In den Obergeschossen werden Wohnungen untergebracht – auch hier haben Investor und Planer auf die neuen Begebenheiten in Kleve reagiert: "Wir werden dort Studentenwohnungen schaffen – angesichts der Fachhochschul-Ansiedlung sind solche Wohnungen in Kleve dringend nötig", sagt die Planerin. Sie will 38 kleine Wohnungen für die künftigen Studenten in der Stadt dort schaffen. Dazu auch Möglichkeiten für ältere Menschen – die Wohnungen sind barrierefrei, die Häuser haben Aufzüge. Weil Reppco seit Jahren das Feld der Passivhäuser beackert, sollen auch diese Bauten in moderner Passivhaustechnik ausgeführt werden. Gut für schmale Studentensäckel, da die "Zweitmiete" Nebenkosten gering bleibt.
Sie rechnet damit, dass sich 40 Prozent der zu erwartenden Studenten in der Studienstadt niederlässt – das wären dann in Kleve mindestens 500 neue Bürger, wenn die Stadt die vom Kreis Klever CDU-Landtagsabgeordneten und NRW-Staatssekretär Manfred Palmen geforderten 2000 Studenten bekommt, sogar bis zu 800 junge Frauen und Männer, die in Kleve günstigen, kleinen Wohnraum suchen. "Studentenwohnungen werden dringend benötigt", so Behrens.
Abriss
Um die Flächen schaffen zu können, müsste der alte Bau abgerissen und neu errichtet werden, sagt die Architektin. Baubeginn soll so bald wie möglich sein, der Bauantrag wird derzeit vorbereitet. Der Bau wird die für Reppco-Häuser typische Farbgebung bekommen und über Laubengänge zur Straße hin erschlossen. Der Eingang zu den Wohnungen ist neben Schmuckdesign Peerenboom, daran schließt sich das kleinere Geschäftslokal an, dann das größere. Die Bebauung ist wie der Altbau zweigeschossig, im oberen Gebäude dreigeschossig. Die bordeaux-roten "Giebel" ordnen den langgestreckten Bau und geben ihm eine eher senkrechte Gliederung. (www-rp-online.de)
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum



