Kevelaer: Autoschau: Schnäppchen und Sahnestücke
VON GUIDO SCHWARTGES - zuletzt aktualisiert: 30.03.2009Kevelaer (RPO). "Kevelaer ist ein starker Autostandort", sagt Kevelaers Wirtschaftsförderin Ruth Keuken. Dies zeigte sich gestern auch auf der Kevelaerer Auto- und Motorradschau. Beschattet von den großen blauen und gelben Sonnenschirmen – teilweise zu Regenschirmen umfunktioniert – präsentierten die Vertragshändler ihr Sortiment.
Von der frühlingshaften Stimmung, die zwischenzeitlich herrschte, waren die Autos selbst nicht betroffen. Manches Cabrio zeigte sich zwar gerne "oben ohne", aber dafür waren die Modelle hauptsächlich in Schwarz, Grau und Silber lackiert. Zahlreiche Besucher nutzten die Gelegenheit sich umzuschauen und zu informieren. Viele Kevelaerer kamen bereits vor dem offiziellen Beginn um 11 Uhr. Probesitzen gehörte zu den Hauptbeschäftigungen auf dem Peter-Plümpe-Platz und dazu gab es bei zehn Autohändlern mit 15 Marken reichlich Gelegenheit. "Kurzfristig ist ein Händler mit drei Marken wegen Krankheit ausgefallen", erklärte Keuken, sonst hätten sich tatsächlich alle Vertragshändler präsentiert. Entsprechend musste die Ausstellung der Reisemobiltechnik ausfallen. Die Abwrackprämie sei ein absolutes Thema bei der Auto- und Motorradschau, sagte die Wirtschaftsförderin: "Die Kunden können momentan echte Schnäppchen machen." Aber nicht nur Schnäppchen zeigten die zehn Autohäuser, auch ihre Sahnestücke hatten sie mitgebracht. In der ungezwungenen Atmosphäre des Peter-Plümpe-Platz konnten auch eingefleischte BMW-Fahrer ungeniert im Mercedes Probesitzen und umgekehrt.
Ein Fahrzeug wurde abgeschleppt
Eine Autoschau der besonderen Art, die nicht im Programm vorgesehen war, bot sich den frühen Besuchern. Der ADAC musste ein Fahrzeug abschleppen, dass dort trotz Sperrung des Platzes noch parkte. Das komme leider fast jedes Jahr vor, sagte Verena Ridder von der Wirtschaftsförderung. So ärgerlich es für den Fahrzeughalter sein wird, für die Besucher war es ein Erlebnis. In diesem Jahr lag die Auto- und Motorradschau erstmals auf dem ersten verkaufsoffenen Sonntag in Kevelaer. Auch wenn das Wetter manche Besucher abhielt, ließen sich viele den sonntäglichen Einkaufsbummel nicht nehmen. "Nach dem langen Winter möchten die Menschen endlich wieder etwas unternehmen", sagt Keuken.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum


