Kevelaer: Bummeln zwischen Puppen und Gongs
VON EVA ONKELS - zuletzt aktualisiert: 09.11.2009Kevelaer (RPO). Viel Kunst gab es beim "Galerienbummel" in Kevelaer zu bestaunen. Susann Deselaers-Pechhold und Renate Wynants-Brocks führten gestern die an Kunst Interessierten durch die diversen Ausstellungen in Kevelaer.
Die Galeristen nahmen sich viel Zeit für die Kunstliebhaber, um ihnen die Kunst näher zu bringen. So zählte Hubert Janssen von "Glasdeco" einiges über die Glasmalerei mit Fensterglas. Die Gäste erfuhren Wissenswertes über die Herstellung von Glasarbeiten, zum Beispiel über die Schmelztemperatur und den Brennprozess.
Dann machte man sich auf den Weg zur "Puppen Galerie Kevelaer". Dort erzählte Inhaber Dieter Jungfer Interessantes über die zahlreich ausgestellten Käthe-Kruse-Puppen. Etwa, dass sie mit Reh- und Rentierhaar gefüllt wurden, damit sie weicher und wärmer war, als die, die vor 125 Jahren auf dem Markt waren. Zu Zeiten der Namensgeberin Käthe Kruse bestanden die meisten Puppen aus Porzellan oder Zelluloid, das heute nicht mehr verwendet werden darf.
In der Galerie Kocken konnte man Kunst von russischen Malern bestaunen, insbesondere der Künstlerin Anna Vilenskaja, die such anwesend war. Interessant waren die unterschiedlichen Gongs und die chinesische Wasserspringschale. Weiter ging es zu Ikonengalerie, in der man sich viele verschiedene Ikonen ansehen konnte, über die Galerie Janssen, in der Bert Gerresheim Bronzestatuen ausstellt.
Den Abschluss bildete die Galerie Dierkes, in der Bilder des Künstlers Victor Shtivelberg ausgestellt werden. Wilma Bongartz geht bereits zum zweiten Mal beim Galerienbummel mit und findet die ausgestellten Werke sehr interessant. Beim ersten Mal habe sie nicht gewusst, wie viel Kunst es in Kevelaer gibt. Den nächsten Galerienbummel gibt es am Ostermontag.
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