Kevelaer: Eiche: Die Oma im Wald
VON CORINNA KUHS - zuletzt aktualisiert: 01.06.2007Kevelaer (RPO). Die Eiche ist so etwas wie die Oma im Wald: Sie kann bis zu 1000 Jahre alt werden. Eichen sind sehr große Bäume mit einem dicken Stamm. Ihre Blätter sehen an den Rändern aus wie gemalte Wellen.
Wenn man einen Baum mit einem ganz dicken Stamm sieht, dann ist das wahrscheinlich eine Eiche. Die Eiche ist ein sehr großer, mächtiger Baum und sieht so stark aus, als ob eine ganze Kindergartengruppe auf ihr herumklettern könnte. Eichen gibt es in Wäldern etwas weniger als Buchen. Trotzdem ist die Eiche einer der wichtigsten Laubbäume – also der Bäume mit Blättern.
Die Eiche kann genauso groß werden wie die Buche, 45 Meter. Aber sie kann viel älter werden: Bis zu 1000 Jahre. Das sind über dreimal so viele Geburtstage mehr als die Buche haben kann. Erkennen kann man die Eiche an ihrem Stamm, ihren Blättern und ihren Früchten.
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Die Rinde ist viel grober als die einer Buche. Der Stamm sieht ganz rauh aus und fühlt sich auch so an, wenn man mit dem Finger darüberstreicht. Ganz auffällig sind die Blätter der Eiche. An den Rändern haben sie Bögen, die wie gemalte Wellen aussehen. Wer vergessen hat, wie die Blätter aussehen, kann mal in Mamas Portemonnaie schauen: Auf den kleinen rötlichen Cent-Münzen ist auf der Rückseite ein Eichenzweig zu sehen.
Die Früchte der Eiche heißen Eicheln. Sie sehen aus wie winzige braune Eier mit einem Hütchen auf. An diesem Hütchen ist der Stiel, der die Eichel am Baum festhält. Eicheln sind für den Menschen ungenießbar, man darf sie auf gar keinen Fall essen – auch wenn sie „Früchte” heißen. Dafür fressen Wildschweine, Hirsche und Rehe die Eicheln um so lieber.
Die dürfen das auch. Aufpassen muss man bei der Eiche wegen einer Raupe, die auf ihr wohnt. Der Eichen-Prozessionsspinner hat lange schwarze Haaren, die man nicht anfassen darf. Die Haare sind giftig und können die Haut zum Jucken bringen. Das Holz von Eichen ist ziemlich hart und wird zum Beispiel benutzt, um Parkett-Fußböden zu bauen.
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