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Kevelaer: Freie Stellen für 46 Azubis

VON ANJA SETTNIK - zuletzt aktualisiert: 10.03.2009

Kevelaer (RPO). Bei einer Umfrage der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Kevelaer wurden jetzt wieder freie Ausbildungsplätze zusammengetragen. 2000 Gewerbetreibende bieten zum August noch gute Chancen.

Berufsbörsen sind eine gute Möglichkeit, sich über Ausbildungsberufe zu informieren. Danach wissen die Jugendlichen etwas besser, was sich hinter den Angeboten verbirgt.   Foto: RPO
Berufsbörsen sind eine gute Möglichkeit, sich über Ausbildungsberufe zu informieren. Danach wissen die Jugendlichen etwas besser, was sich hinter den Angeboten verbirgt. Foto: RPO

Möglichkeiten, sich nach einem Ausbildungsplatz umzusehen, gibt es viele: Da sind die Arbeitsverwaltungen, Berater kommen in die Schulen, es gibt Jobbörsen und mutiges Nachfragen. Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Stadt Kevelaer bietet zudem seit Jahren einen Service, der gleichermaßen den Unternehmern der Marienstadt, als auch den Schülern helfen soll. Auch jetzt wurden wieder etwa 2000 Gewerbetreibende angeschreiben und nach ihren Chancen für junge Leute befragt. Das Ergebnis: Auch angesichts der schlechten wirtschaftlichen Situation halten die Kevelaerer Unternehmen daran fest, die benötigten Fachkräfte selbst auszubilden.

Info

Im Internet

Über die offenen Stellen für den Ausbildungsbeginn Anfang August kann man sich im Internet auf der Homepage der Stadt Kevelaer "www.kevelaer.de" informieren. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, unter Tel. 02832 9537-0 oder persönlich bei der Wirtschaftsförderungs-Gesellschaft, Venloer Straße 33-35, Ausbildungsstellen zu erfragen.

Auch Praktika möglich

"Insgesamt 46 freie Ausbildungsplätze wurden uns gemeldet. Hinzu kommen noch 14 Jahrespraktikumsstellen", freut sich Kevelaers Wirtschaftsförderin Ruth Keuken. Seit nunmehr zehn Jahren ermittelt die WfG in jedem Frühjahr unter dem Motto "Kevelaer kämpft um Ausbildungsplätze" die noch verfügbaren Ausbildungsmöglichkeiten im Handwerk, Handel, in der Industrie und der Landwirtschaft sowie im Dienstleistungsbereich.

"Die Unternehmen möchten ihren Fachkräftebedarf langfristig sichern", erläutert Keuken. Aber auch für die Jugendlichen sei es von großer Bedeutung, in der Arbeitswelt Fuß zu fassen. Aus diesen Gründen hilft die WfG den Ausbildungsbetrieben, "ihren richtigen Auszubildenden" zu finden. Auch Jahrespraktikumsstellen werden in diesem Jahr erneut angeboten. Mit dieser Möglichkeit soll einerseits den Betrieben die Chance gegeben werden, einen potenziellen Auszubildenden für das folgende Lehrjahr im Arbeitsumfeld kennenzulernen. Andererseits soll Jugendlichen, die Probleme auf dem Ausbildungsmarkt haben, die Chance auf einen leichteren Einstieg in die Ausbildung gegeben werden.

Es gibt Ausbildungsberufe sowohl im kaufmännischen Bereich als auch im Handwerk. Im Dienstleistungssektor wird ebenso ausgebildet wie in der Landwirtschaft. Ausbildungsplatzsuchende mit einem Hauptschulabschluss werden bei den Angeboten ebenso fündig wie Fachabiturienten.

Teamfähigkeit

Neben guten Noten erwarten die Betriebe häufig Fremdsprachenkenntnisse sowie gute Fertigkeiten am Computer. Aber auch soziale Kompetenzen wie Teamfähigkeit, Freundlichkeit und Zuverlässigkeit werden gefordert. Neben vielen Klassikern sind in Kevelaer auch exotische Berufe im Angebot: Glockengießer etwa, Buchbinder oder Glasmaler.

Quelle: RP

 
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