Kommentar: Hauptsache, integriert
VON ANJA SETTNIK - zuletzt aktualisiert: 03.11.2009
Als "Ausländer" werden wohl die wenigsten Niederrheiner solche Menschen ansehen, die aus den Niederlanden stammen und unter uns leben. Dabei gibt es durchaus ein "Problem", das mancherorts Niederländer mit anderen "Migranten" eint: mangelnde Integration. Sehr häufig nutzen Niederländer, die in grenznahe Kleinstädte gezogen sind, den neuen Wohnort eben nur zum Wohnen. "Leben" – und dazu gehören ganz wesentlich die Arbeitsstelle, die Schulen für die Kinder und die Vereine – tun sie weiterhin in der alten Heimat. In Kranenburg und Goch ist dies ein vieldiskutierter Umstand. Schön, wenn's in Weeze anders funktioniert, wie Kämmerer Johannes Peters versichert. Denn eine reine Schlafstadt, die tagsüber menschenleer ist, will wohl keine Kommune werden.
Quelle: RP
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