Kevelaer: Neuer Bischof „ein Freund Kevelaers“
zuletzt aktualisiert: 02.01.2009Kevelaer (RPO). Die Berufung des Essener Bischofs Felix Genn zum Nachfolger von Reinhard Lettmann in Münster stößt in Kevelaer auf positive Reaktionen. „Das ist eine gute Entscheidung“, erklärt Edmund Bercker, der Mitglied der Publizistischen Kommission der Deutschen Bischofskonferenz ist.
Zwar zähle Genn nicht zu diesem Gremium. „Ich weiß aber, dass er ein Freund Kevelaers ist.“ Der 58-jährige Bischof besuche den Wallfahrtsort regelmäßig. Darauf hatte bereits Wallfahrtsrektor Stefan Zekorn hingewiesen, der als Mitglied des Domkapitels in die Wahl eingebunden war. Zekorn verwies auf eine Predigt, die Genn im Mai während der Seniorenwallfahrt der KAB gehalten hatte.
Darin heißt es: „Dieser Ort Kevelaer atmet die Atmosphäre des Gebetes. Das spürt jeder, der hier in diesen Bereich der Basilika und auf den Kapellenplatz kommt, der in die Gnadenkapelle geht und dort verweilt (...) Hier in Kevelaer kann ich einfach beten, und ich kann mich als betender Mensch anderen zeigen (...).“ Wie Alois van Doornick, Pfarrer von St. Antonius Kevelaer und St. Quirinus Twisteden mitteilt, war die Berufung Genns Gesprächsthema beim jährlichen „Confraternitas“ der Kevelaerer Priester und Diakone. Dem neuen Bischof sei „gleich ein Ausdruck der Freude über die gelungene Wahl“ gesandt worden.
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