Kevelaer: Nichtöffentlich im Rat: Antwerpener Platz
zuletzt aktualisiert: 11.03.2009Kevelaer (RPO). FDP-Fraktionschef Klaus Sadowski tritt der Aussage der Kevelaerer CDU entgegen, die Opposition im Rat habe die künftige Verwendung des Antwerpener Platzes bisher immer genau so gesehen wie Verwaltung und CDU.
Sadowski: "Die FDP-Fraktion hat das Konzept an sich mitgetragen und findet richtig, dass die Fläche bei Bedarf für Gewerbe genutzt wird. Wir waren jedoch nicht dafür, dass der zu erwartende Erlös aus dem Grundstücksverkauf in den Umbau des Rathaus fließen sollte, deshalb haben wir den Antrag nicht unterstützt. Womit wir überhaupt nicht einverstanden sind: in einer Sitzung über das Projekt informiert zu werden und sogleich den Auftrag zu vergeben."
Eigentlich hatte das Thema Antwerpener Platz in einer Sondersitzung behandelt werden sollen, jetzt findet es sich im nichtöffentlichen Teil einer vorgezogenen Ratssitzung am Dienstag, 17. März, wieder. Von der Vorstellung eines Konzepts ist da nicht mehr die Rede, nur noch von einer "Grundstücksangelegenheit". Und die werden in der Tat üblicherweise nichtöffentlich behandelt.
"Ich habe beantragt, das Thema öffentlich zu besprechen", sagt Sadowski, und diesem Ansinnen hätten sich inzwischen SPD und KBV angeschlossen.
Bebauung sinnvoll
In einem Brief an Bürgermeister Axel Stibi heißt es: "Wir teilen ausdrücklich Ihre Auffassung, dass der Antwerpener Platz im Rahmen des innerstädtischen Einzelhandelskonzepts einer Bebauung zugeführt werden soll." Es sei "unverständlich, dass die Vorstellung nichtöffentlich sein soll."
Die Bürger sollten über diese städtebaulich wichtige Sache frühzeitig informiert werden. Laut Stibi (das Schreiben liegt der RP vor) werde der Grundstückskaufvertrag in jedem Fall eine "Rückfallklausel" für den Fall enthalten, dass kein Baurecht zu Stande kommt.
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