Kevelaer: Römerstraße wird Baustelle
VON MICHAEL BÜHS - zuletzt aktualisiert: 09.01.2010Kevelaer (RPO). Für 2010 sind größere Baumaßnahmen an Straßen geplant. In Kevelaer sind dies die Römerstraße und Sonsbecker Straße. In Weeze stehen zwei Projekte in Zusammenhang mit dem Verkehrsaufkommen am Flughafen.
Derzeit macht das Wetter dem Ganzen noch einen Strich durch die Rechnung. Doch sobald es mit den Temperaturen aufwärts geht, sollen in Kevelaer und Weeze die anstehenden Straßenbaumaßnahmen in Angriff genommen werden.
In Kevelaer konzentriert sich dies auf zwei Projekte: Römerstraße und Sonsbecker Straße. "Beim Ausbau der Römerstraße ist im vergangenen Jahr viel Vorbereitungsarbeit geleistet worden", sagt Hans-Josef Thönnissen, Leiter der Stadtwerke Kevelaer. Der Bauauftrag sei vergeben, und "sobald das Wetter besser wird, geht's los".
Kosten
Die Baumaßnahmen an der Römerstraße sowie der Sonsbecker Straße haben laut Hans-Josef Thönnissen "schon ein nettes Volumen".
Die Römerstaße wird mit rund 650 000 Euro zu Buche schlagen. Für die Sonsbecker Straße sind etwa 800 000 Euro einkalkuliert, hinzu kommen 600 000 Euro auf Straßen NRW zu.
Brennt unter den Nägeln
Die zweite Maßnahme im Kevelaerer Raum betrifft die Sonsbecker Straße in Winnekendonk, wo Kanal- und Straßenbauarbeiten durchgeführt werden. "Das brennt uns unter den Nägeln", sagt Thönnissen. Zwei Bauabschnitte auf der Landstraße sind bereits fertig, "der letzte Abschnitt fehlt noch". Man stehe in guten Gesprächen mit dem Landesbetrieb Straßenbau NRW.
Wie an der Römerstraße soll der Verkehr während der Bauarbeiten einspurig geführt werden. Im Falle der Sonsbecker Straße mit einer Baustellenampel. Im Zuge der Arbeiten an der Sonsbecker Straße wird auch eine Linksabbiegerspur zum neuen Sportzentrum in Winnekendonk errichtet werden. "Bautechnisch bietet es sich an, das Ganze aufeinander aufzubauen", meint Thönnissen. Sobald die Straße fertig sei, solle das Sportzentrum in Angriff genommen werden.
In Weeze laufen noch zwei Straßenbaumaßnahmen aus 2009. Zum einem die Gartenstraße, wo nach abgeschlossenen Kanalbau-Maßnahmen nun "ein komplett neuer Deckenbelag drauf kommt, sobald das Wetter wieder offen ist", erklärt Michael Pawlowski, stellvertretender Fachbereichsleiter Bauen.
Ebenfalls noch aus dem vergangenen Jahr ist die Maßnahme Cyriakusplatz, in die der Bereich Kevelaerer Straße mit einbezogen ist. Pawlowski: "Während der Bauphase wird sie nicht mehr als Durchgangsstraße zu befahren sein."
Weitere Maßnahmen im Straßenbau sollen folgen, müssen jedoch noch durch die Haushaltsberatung. Dies gilt auch für den Kreisverkehr am Willy-Brandt-Ring sowie den Ausbau des Knotenpunktes an der B 9. "Beide stehen in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Verkehrsaufkommen am Flughafen", sagt Heinz-Günter Schmidt-Herzog, allgemeiner Stellvertreter des Bürgermeisters.
Der Kreisverkehr sei "rechtsverbindlich geplant" und befinde sich "im Zusammenhang mit der Finanzierung". Da es sich um eine Landstraße handelt, müsse noch ein Durchführungsvertrag mit dem Landesbetrieb Straßenbau NRW abgeschlossen werden.
In dessen Zuständigkeit, genauer der Außenstelle Niederrhein in Wesel, liegt der Knotenpunkt an der B 9. "Als Gemeinde warten wir darauf, dass die Maßnahme schnellstmöglich geplant und durchgeführt wird", sagt Schmidt-Herzog, damit Kreisverkehr und Knotenpunkt gemeinsam "ihre positive Wirkung zeigen können".
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