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Kevelaer: Straßenmeisterei beseitigt Baumschäden

zuletzt aktualisiert: 03.08.2010 - 11:14

Kevelaer (RPO). Drei Wochen ist es nun schon her, dass das Sturmtief über das Gelderland fegte – und noch immer sind die Straßenmeistereien mit den Aufräumarbeiten beschäftigt.

Die Stürme vor drei Wochen haben den Straßenmeistereien viel Arbeit beschert – noch immer müssen Baumschäden an den Straßen behoben werden.   Foto: RPO
Die Stürme vor drei Wochen haben den Straßenmeistereien viel Arbeit beschert – noch immer müssen Baumschäden an den Straßen behoben werden. Foto: RPO

"Vermutlich", sagt Markus Quadflieg von der Regionalniederlassung Niederrhein des Landesbetriebs Straßenbau NRW, "wird es auch noch rund vier Wochen dauern, bis alles beseitigt ist." Im Bereich der Straßenmeisterei Geldern, die auch für Kevelaer und Weeze zuständig ist, seien die Schäden noch massiver als nach Kyrill.

Gestern mussten die Autofahrer auf der B9 bei Kevelaer ein wenig Geduld mitbringen, denn die Fahrzeuge des Landesbetriebes zwangen dort zum Ausweichen auf die Gegenfahrbahn – entlang der Straße war man damit befasst, die Baumschäden zu beheben. "Die Kollegen vor Ort gehen auch davon aus, dass sie dort noch zwei Tage brauchen werden, bis alles erledigt ist", so Quadflieg. Mit kleineren Unterbrechungen seien die Mitarbeiter seit dem ersten Sturm am 12. Juli damit beschäftigt, die Auswirkungen zu beseitigen – mit Helm und Schnittschutzkleidung ausgerüstet, rückten sie abgebrochenen Ästen und umgestürzten Bäumen mit Kettensäge und großen Hubsteigern mit Arbeitsbühne zu Leibe. Zunächst dort, wo Verkehrsgefährdung bestehe, oder Äste herunterzustürzen drohten. "Kleinere Sachen werden oft direkt vor Ort gehäckselt und dort verstreut", erläutert Quadflieg.

Das Holz, das die Straßenmeistereien abtransportieren, wird verkauft, aus einem Teil werden etwa Pellets zum Heizen gemacht, ein anderer geht an Privatkäufer. Rund um Kevelaer sind die gröbsten Schäden jetzt beseitigt. Viel Arbeit warte noch auf der L 480 hinter Walbeck und auf der L 89 zwischen Geldern und Kapellen, so Quadflieg.

Quelle: RP

 
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