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Tischtennis: Abstiegskampf geht weiter

VON BENEDIKT RÜTTER UND KARLHEINZ SCHMIDT - zuletzt aktualisiert: 02.02.2007

Tischtennis: Verbandsligist Weiß-Rot-Weiß Kleve empfängt TTC Union Mülheim zum Kellerduell. Landesliga-Spitzenreiter DJK Rhenania Kleve trifft auf den Tabellendritten Weseler TV.

Schaffte gleich im ersten Seniorenjahr den Durchbruch: DJK Kleves Tischtennis-Nachwuchsspieler Johannes Kirchner, mittlerweile eine feste Größe beim Landesliga-Spitzenreiter.  Foto: RPO
Schaffte gleich im ersten Seniorenjahr den Durchbruch: DJK Kleves Tischtennis-Nachwuchsspieler Johannes Kirchner, mittlerweile eine feste Größe beim Landesliga-Spitzenreiter. Foto: RPO

TTVg WRW Kleve – TTC Union Mülheim: Der nächste Abstiegskrimi steigt am Samstag um 18.30 Uhr in der Turnhalle am Mittelweg in Kleve. Die erste Herrenmannschaft von WRW Kleve schlägt gegen den punktgleichen Tabellennachbarn Union Mülheim auf. Das Spiel ist wiederum von entscheidendem Charakter, da Punkte gegen Mitkonkurrenten besonders wichtig sind und bekanntlich doppelt zählen. Um die Punkte zu holen, sollte die Form aus den letzten Spielen konserviert werden und wenn möglich sogar gesteigert werden. Wichtig wird in dem Spiel sein, dass die Mannschaft geschlossen Auftritt und jeder seinen Beitrag zum Erfolg beisteuern kann. Am vergangenen Spieltag gegen TTV DJK Altenessen fielen die Leistungen von Frank Lewandowski und Bastian Beyerinck etwas ab. Der Spitzenspieler Frank Lewandowski findet noch nicht zu seiner alten Stärke und steht im oberen Paarkreuz mit einer negativen Bilanz dar. Bastian Beyerinck verlor dagegen seine ersten beiden Einzelspiele unglücklich in der Verlängerung im Entscheidungssatz und wird motiviert sein, in die Erfolgsspur zurück zu finden. Ob dies umsetzbar sein wird, ist fraglich. Das Hinspiel in Mülheim verlor die WRW-Sechs mit 6:9 und war vor allem im oberen und mittleren Paarkreuz unterlegen. Doch hier können sich jetzt die Umstellungen innerhalb der Mannschaft der Schwanenstädter bezahlt machen, da das unbequeme Abwehrspiel von Christian Kamps und Michael Brandt schwer zu knacken sein wird für die Mülheimer. Interessant ist auch, ob Mülheim, wie im Hinspiel, auf ihren Spitzenspieler Henning Waldeck zurückgreifen kann, der bisher nur zwei Einsätze in der gesamten Spielzeit bestritten hat.

Info

Wichtige Spiele

Eminent wichtig sind die Wochenend-Begegnungen der Klever Klubs. Im Falle eines Sieges könnte sich WRW Kleve etwas Luft im Verbandsliga-Abstiegskampf verschaffen. Sollte DJK Kleve im Landesliga-Spitzenspiel gegen den Weseler TV die Oberhand behalten, könnten die Rhenanen allmählich die Meisterfeier planen.

Herren-Landesliga

DJK Kleve - Weseler TV: Nach dem umkämpften 9:6-Sieg beim Schlusslicht TTV Rees-Groin muss die Rhenania am vierten Spieltag der Rückrunde gegen den letztjährigen Verbandsligisten Weseler TV Farbe bekennen. Das Spitzenspiel zwischen dem gastgebenden Spitzenreiter (28:0-Zähler) und dem Tabellendritten (21:7) kommt am Samstag ab 18.30 Uhr (Turnhalle Realschule Kleve) zur Austragung. Nach der enttäuschenden Verbandsliga-Saison 2005/2006 hatten beim Weseler TV besonders Gordon Thiel (12:5), Stefan Rademacher (14:4) und Pierre Rudics (12:6) großen Anteil an der geglückten „Konsolidierung“. Vervollständigt wird die Mannschaft durch die bisherige Spitze Hans-Jürgen Oploh (5:7), Ralph Benning (7:6) und Daniel Balduin (5:8).

Beim ersten Vergleich der beiden Mannschaften setzte sich die Sechs aus der Schwanenstadt unerwartet deutlich durch. Den Grundstein zum 9:1-Sieg auf der rechten Rheinseite legte die Rhenania bereits in den Doppeln. Sowohl R. Gramser/Blume, Atmaca/Westerbeck als auch A. Gramser/Kirchner blieben obenauf.

Kann der bislang souveräne Spitzenreiter gegen Wesel wieder auf seinen zuletzt verletzungsbedingt pausierenden Mannschaftsführer Jens Westerbeck zurückgreifen, sollte die Sechs auch im Rückspiel nichts anbrennen lassen.

Quelle: RP

 
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