Tischtennis: Abwehrspezialistin kommt
VON BENEDIKT RÜTTER - zuletzt aktualisiert: 13.12.20082. Tischtennis-Bundesliga: Die Klever WRW-Damen empfangen am Sonntag um 11 Uhr DJK VfL Willich in der Sporthalle am Mittelweg.
TTVg. WRW Kleve - DJK VfL Willich (So., 11 Uhr): Eigentlich ist die Hinrunde im Tischtennis schon vorbei, doch die erste Damenmannschaft von Weiß-Rot-Weiß Kleve muss in der 2. Bundesliga noch zwei Meisterschaftsspiele in diesem Jahr bestreiten. Die erste Begegnung bestreiten die WRW-Damen am Sonntagmorgen um 11 Uhr in der Sporthalle am Mittelweg in Kleve gegen die DJK VfL Willich. Die Gäste von der DJK VfL Willich sind momentan Tabellenfünfter und spielen eine ordentlice Hinrunde. Allen voran dürfen sich die Klever Zuschauer auf die Deutsch-Chinesin Tian Jing-Zörner freuen, die mehrfache Deutsche Einzelmeisterin ist und ihre Gegnerinnen mit ihrem attraktiven Abwehrspiel zum Verzweifeln bringt. Aber auch die weiteren Willicher Spielerinnen sind stark einzuschätzen. Die Polin Marta Golota sowie die beiden Niederländerinnen Miriam Homann und Iliana Dimitrova weisen positive Einzelbilanzen auf und werden es der WRW-Vier schwer machen. Einzig die Nummer fünf der Gäste, Isabell Güdden, fällt mit einer 0:7-Bilanz negativ ins Auge.
Zum TuS Glane
Die Zweitliga-Damen von Weiß-Rot-Weiß Kleve bestreiten in diesem Jahr noch ein weiteres Match. Am kommenden Wochenende reist das Klever Quartett zum TuS Glane.
Aufgeblüht
Die Klever Damen müssen jedoch nicht vor Ehrfurcht erstarren. In den letzten beiden Partien (Siege gegen Tegel und Troisdorf) hat das Team nämlich bewiesen, dass es in der 2. Bundesliga mithalten kann. Allen voran haben das die beiden Jüngsten im Team, Carla Nouwen und Liza-Marie Siegmund, gezeigt. Die niederländische Nationalspielerin und Nummer eins der Weiß-Rot-Weißen, Carla Nouwen, hatte zu Saisonbeginn noch Probleme ihre Nervosität in Griff zu bekommen, blüht jetzt aber auf. Ähnlich Liza-Marie Siegmund, die sich erst noch an das höhere Niveau gewöhnen musste, nun jedoch starke Leistungen zeigt. Wichtig wird dabei sein, dass auch die anderen beiden WRW-Spielerinnen Ilka Böhning und Olga Koop gut aufgelegt sind. Bei Ilka Böhning muss man sich jedoch wenig Sorgen machen, denn die ehemalige Nationalspielerin steht mit einer guten 6:4-Einzelbilanz da. Olga Koop aber enttäuschte im letzten Heimspiel gegen Tegel und ist auf der Suche nach ihrer guten Form zu Saisonbeginn.
„Wir wissen, dass Willich eine gute Mannschaft hat. Dennoch bin ich mir sicher, dass wir mit den vielen Zuschauern, die wir erwarten, einen Sieg schaffen können“, blickt die Vereinsvorsitzende und Trainerin Sabine Bötcher optimistisch auf die Partie hinaus. Abschließend weist die Vorsitzende noch auf den „Adventsbrunch“ hin, der allen Zuschauern schon ab 10.30 Uhr Leckereien verspricht.
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