Fußball: An Qualität eingebüßt
VON HELMUT VEHRESCHILD - zuletzt aktualisiert: 23.02.2007Fußball-Oberligist 1. FC Kleve muss am Sonntag um 15 Uhr im Stadion „Zur Sonnenblume“ bei der SSVg. Velbert ran.
„Die Vorbereitung war schon sehr lang“, stellt FC Kleves Trainer Klaus Berge rückblickend fest und konstatiert: „Das haben wir ganz ordentlich hingekriegt.“ Die meisten Testspiele in der Winterpause wurde zufriedenstellend absolviert: Gegen Emmerich-Vrasselt (6:0), Spvgg. Herten (4:1), TuS Hordel (6:1) und Spvgg. Erkenschwick (2:1) wurde gewonnen, beim Linner SV gab es ein torloses Remis, lediglich in Schermbeck blieben die Rot-Blauen mit 0:1 auf der Strecke.
Wo indes die Klever Elf leistungsmäßig steht, die zurzeit den siebten Rang belegt, wird man erst in einigen Wochen sagen können. Fakt ist, dass durch die Abgänge von Jürgen Heinrichs und Sören Seidel Lücken entstanden sind. So sieht das auch Klaus Berge: „Wir haben an fußballerischer Qualität eingebüßt. Das müssen wir durch andere Tugenden wettmachen.“
FC-Fans nach Velbert
Am 25 Februar rollt endlich wieder der Ball in der Oberliga Nordrhein, der 1.FC Kleve gastiert auswärts bei der SSVg Velbert im Stadion zur Sonnenblume. Zu diesem Spiel wird von der Fanbetreuung des 1.FC Kleve in Zusammenarbeit mit dem „Commando Schwanenstadt 03“ wieder ein Fanbus organisiert. Die Abfahrt des Busses erfolgt um 12 Uhr ab Willi’s Fantreff Merowinger Straße 112 , dort sind auch ab sofort die Fahrkarten zum Preis von 8 Euro erhältlich , im Bus werden wieder um 2 Euro ermäßigte Eintrittskarten für das Heimspiel gegen RW Oberhausen angeboten. Für Rückfragen steht die Hotline abends ab 19 Uhr unter 0174/9990038 zur Verfügung.
Im Stadion „Zur Sonnenblume“ wartet am Sonntag um 15 Uhr gleich ein Hochkaräter auf die Klever. Die SSVg. Velbert zählt seit Jahren zu den Spitzenteams in der Vierten Liga und untermauert dies mit dem dritten Tabellenplatz. „Das waren immer enge Spiele“, erinnert sich der FC-Trainer an die zahlreichen Duelle der vergangenen Jahre. Ein letztes Aufeinandertreffen gab es kürzlich im Pokal-Viertelfinale, wo sich Kleve erst unglücklich im Elfmeterschießen geschlagen geben musste. „Wir können uns nicht gemütlich in die Ecke legen. Wichtig ist, dass wir vernünftig aus der Winterpause starten“, sagt Berge, der alle Mann an Bord hat. Dass neben Torwart Müller die Innenverteidigung mit Stock und Behrendt ebenso als gesetzt gilt wie im Mittelfeld Velardi und Akpinar sowie im Sturm Güney, darf vorausgesetzt werden. An vorderster Front wird zwischen Brouwer und Youngster Koep eine Entscheidung fallen müssen, im Mittelfeld bieten sich Buttgereit, Pastoors und/oder Czesnik an. Als Außenverteidiger darf man Sendag und Vanek erwarten. „Wichtig ist, dass wir schnell wieder in Tritt kommen“, hofft Berge auf einen gelungenen Auftakt.
Neuer Trainer
Bei der SSVg. Velbert rückte der frühere Co-Trainer in die Chefposition auf. Uli Mielke löste Frank Kurth Ende vergangenen Jahres ab und saß bislang bei drei Punktspielen und zwei Pokal-Begegnungen auf der Bank. „Ein kleines Fünkchen Hoffnung haben wir noch“, meint Mielke, der gerne noch in den Titelkampf eingreifen möchte. In Spielmacher Kaya und Abwehrturm Schlieper musste er aber zwei Leistungsträger gen Oberhausen ziehen lassen. Fragezeichen stehen zurzeit noch hinter dem angeschlagenen Ales Kohout und Neuzugang Silvio Pagano, der von Jena zur „Sonnenblume“ wechselte.
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