Tennis: „Ein gutes Resultat für uns“
zuletzt aktualisiert: 19.12.20061. Verbandsliga / Moyland und Rochusclub trennen sich 3:3-Unentschieden.
Gäste-Teamchef Detlev Irmler zeigte sich zufrieden gegen eine „starke Moyländer Mannschaft“Auch im zweiten Spiel der Wintersaison blieb Verbandsligist LTK Moyland ungeschlagen. Gegen den Rochusclub aus Düsseldorf reichte es für das Quartett des LTK am Ende zu einem – der friedlichen Stimmung zwischen beiden Teams beinahe angemessenen – 3:3-Unentschieden, und einer somit noch humanen Abreise-Zeit der Gäste in die Landeshauptstadt. Dabei vermochte Gäste-Teamchef Detlev Irmler nicht gänzlich zu überzeugen, als er beinahe großmütig resümierte: „Das ist für uns ein sehr gutes Resultat für uns gegen eine starke Moyländer Mannschaft.“ Irmler ist Bundesliga-Teamchef im Rochusclub, ehemaliger Daviscup-Kapitän und somit ein ausgewiesener Fachmann.
Tiefstapler Irmler
Aber eben auch ein Tiefstapler zuweilen, was er mit seinem samstäglichen Fazit unter Beweis stellte. Moylands zum Zuschauen verurteilter Spielertrainer Wouter Zoomer jedenfalls hatte sein Team keinesfalls stärker gesehen als das des Gastes: „Ich denke, hier standen zwei vom Leistungsvermögen her ähnliche Teams auf dem Platz. Insofern geht das Resultat auch absolut in Ordnung.“
Zunächst hatte Christian Roghmans an Position zwei spielen und im für die 50 Zuschauer wohl attraktivsten Match des Abends drei Sätze lang vergeblich versucht, gegen Maximilian Scheiter auf dem Platz und Irmler auf dessen Bank anzukämpfen. Nach gewonnenem zweiten Durchgang sprach vieles für einen Sieg des Moyländers, doch der junge Düsseldorfer hielt dagegen und ließ am Ende keinen Zweifel an seiner Überlegenheit mehr aufkommen. Auch das Spitzeneinzel entschied der Rochusclub für sich.
Zwei Unterschiede offenbarten sich im Duell zwischen LTK-Neuzugang Danny Heidecker und dem spanischen Jung-Profi Oscar Sabate-Bretos: Zum einen hatte der Irmler-Schützling bei den Grundschlägen den längeren Atem, zum anderen aber fehlte Heidecker bisweilen die notwendige Geduld, um das Spiel noch ausgeglichener zu gestalten. An den beiden unteren Positionen unterstrichen dann aber die Youngster des LTK einmal mehr ihre Qualitäten. Sowohl Kevin Schimmel als auch Christian Wingels obsiegten in überzeugender Manier. Die ausgewiesene Ausgeglichenheit der beiden Quartette sorgte sodann auch für die Erkenntnis, dass sich daran in den abschließenden Doppeln nichts ändern würde. Es folgte die offensichtlich – nicht ganz unumstrittene – Einigung auf eine Punkteteilung. LTK Sportwart Theo Liffers: „Es steckt ganz offensichtlich ein Fehler im System. Dass die Doppel in den wenigsten Fällen überhaupt noch gespielt werden, ist jedenfalls eine Unart.“
Das ging auch an die Adresse der eigenen Spieler. „Wir werden es in Zukunft so handhaben“, so Liffers weiter, „dass wir die Doppel in eigener Halle und von uns aus immer spielen werden, egal, bei welchem Spielstand. Das sind wir auch den Zuschauern hier schuldig.“
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum