Volleyball: Bedburg-Haus Herren rücken auf Rang zwei vor
zuletzt aktualisiert: 31.01.2012Haus Gastspiel in der Halle des TV Wanheim hätte kaum besser beginnen können. Als die Schützlinge von Coach Claus Brengden dort eintrafen, lief gerade die Schlussphase im Duell zwischen Haus direktem Mitkonkurrenten um den Vizemeistertitel Rumelner TV und Wanheims Sechs, die es in den letzten Ballwechseln der Partie schaffte, dem RTV mit 25:14, 25:20 und 26:24 eine überraschende Zu-Null-Niederlage beizubringen.
Damit bot sich Hau die Gelegenheit, durch einen Sieg über die mit vielen Routiniers besetzte Krefelder Sechs Rumeln von Rang zwei zu verdrängen. Die Mannschaft von Coach Brendgen ergriff diese unverhoffte Chance zumindest in der ersten zwei Durchgängen ihres Duells mit dem MTV recht zielstrebig beim Schopf. Gute Aufschläge sowie konsequentes Ausnutzen der sich bietenden Chancen am Netz sorgten in Satz eins nach Spielständen von 8:3 und 21:12 und im zweiten Satz mit einer Durchgangsstation bei 18:8 schnell für klare Verhältnisse.
Selbst der Ausfall von Hauptangreifer Stephan Reinders, der bei einer Blockaktion unglücklicherweise einen Finger von Mittelblocker David Reetz in Auge bekam, stoppte Haus Siegeszug nicht. Michel Leenders übernahm Reinders Position in der SVB-Sechs, die in Satz drei den MTV zwar nicht mehr so klar beherrschte, jedoch mit einem 25:23 zum 3:0 den Vorstoß auf Rang zwei vor Rumeln perfekt machte.
SVB: E. Groß, Reinders, Holtermann, Moerkerk, Dreier, Reetz, Heynen, N. Groß, Leenders, Willing
Bezirksklasse-Damen
SV Bedburg-Hau II - SV Winnekendonk 0:3 (23:25, 15:25, 24:26). Haus Trainerin Petra Stockhorst hatte ihre junge Sechs im Vorfeld des Heimspiels gegen Winnekendonk eindringlich gewarnt, die Mannschaft des Aufsteigers nicht zu unterschätzen. Das war genau so wenig von Erfolg gekrönt wie Stockhorsts Versuch, nachdem sich ihre Schützlinge einen 0:2-Satzrückstand eingefangen hatten, durch Umstellungen in ihrer Sechs in Durchgang drei doch noch eine Wende herbeizuführen. Zwar waren die Hausherrinnen, die im Satz zuvor von 15:17 bis zum 15:25 große Annahmeschwächen gezeigt hatten, nun wieder besser im Spiel. Schlussendlich hatte Hau aber wie auch schon im Auftaktsatz wieder das schlechtere Ende für sich und Stockhorst, deren Schützlinge Winnekendonk in der Tabelle vorbei ziehen lassen mussten, bilanzierte: "Bei uns fehlte im ganzen Spiel egal ob in Annahme und Abwehr oder auch im Aufbau und im Abschluss einfach die Präzision."
SVB: Hanenberg, Verhülsdonk, Goris, Killewald, Hünnekes, Opdemom, Ziems, Bergmann
TV Kalkar - 1. VBC Goch 3:1 (25:16, 25:20, 19:25, 25:22). Gochs Trainer René Kemper konnte im Lokalkampf mit Kalkar nicht die Erfolgsformation aufbieten, die im Nachholspiel gegen Wachtendonk siegreich war. Das machte sich bereits in den ersten beiden Durchgängen der Partie beim VBC negativ bemerkbar. Kalkar gelangen in Satz eins von 12:13 bis 20:13 und in Satz zwei von 13:14 bis 20:14 für den Ausgang beider Durchgänge entscheidende Aufschlagserien. "In diesen Phasen fehlte uns bei der Annahme Anne Walkowiak", sagte Kemper, dessen Sechs in Satz drei die Hoffnung auf eine Wende im Duell mit dem Tabellennachbarn Kalkar am Leben hielt. Nach einer Aufschlagserie von Verena Hönnekes von 4:9 bis zum 9:9 blieb die VBC-Sechs bis zum Ende des Durchgangs vorn und danach nach einem 3:8-Rückstand auch in Satz vier bis 20:20 mit dem TV auf Augenhöhe. Bei diesem Spielstand profitierte Kalkar dann von einer Schiedsrichterentscheidung zu Ungunsten der Gocher Sechs. Der VBC war kurz darauf 22:25 und 1:3 geschlagen und muss bei vier Punkten Rückstand auf Relegationsplatzinhaber Kalkar nun noch mehr um den Klassenverbleib bangen.
VBC: Heinemann, Hermsen, Weber, Hönnekes, Hussein, Stenmans, Bongertmann
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