Tischtennis: Comeback von Voß - Rhenania im Kreisderby
VON DIETER STUMPE UND KARLHEINZ SCHMIDT - zuletzt aktualisiert: 17.11.2006Herren-Verbandsliga
TSV Bockum – Weiß-Rot-Weiß Kleve: Der Tabellenstand spricht eine deutliche Sprache, da Gastgeber Bockum mit 12:4-Punkten zum Quintett der führenden Vereine zählt und die Klever Mannschaft mit 4:12-Punkten auf dem neunten Platz zu finden ist. Wenn es denn am Ende der Spielzeit so wäre, dann düfte man im Klever Lager wohl zufrieden sein. Der Favorit ist also eindeutig die Mannschaft aus Krefeld, wobei maßgeblich deren Ergebnisse vom Mitwirken des Spitzen- spielers Jaap van Spanje abhängen. Er war in fünf der acht Spiele dabei und hat eine 7:3-Bilanz im Spitzenpaarkreuz. Ohne ihn hat Bockum zwar auch meistens gewonnen – aber häufig nur sehr knapp, wie beim letzten 9:7 bei Union Mülheim. Sollte der Holländer nicht spielen, so ist Bockum an der Spitze mit Jan Wlodarek (bisher 12:4) und Bernd Raue (10:5) immer noch sehr, sehr stark besetzt und hat in diesem Paarkreuz deutlich Vorteile. Wenn dann aber Troschka und Radtke (oder Platen) in der „Mitte“ ran müssen, wird es schon weniger und auch im unteren Paarkreuz (Reuter, Koch… ) ist Bockum zu packen. Ein Hinweis darauf ist auch das Spielverhältnis, da die Gastgeber bei nur zwei Niederlagen und sechs Siegen „nur“ 44:40 Einzel und 15:12 Doppelsiege gespielt haben. Ein Comeback gibt es im Klever Team, denn Benedikt Voß hat seine Krankheit weitestgehend überstanden und darf nach Auskunft der Ärzte wieder mitwirken und brennt natürlich auf seinen Einsatz an den letzten drei Spieltagen. Alle anderen Spekulationen hängen, wie bereits erwähnt, eigentlich mehr von der Aufstellung des TSV Bockum, früher DJK Rheintreue, ab. Wenn van Spanje nicht dabei sein sollte und sich Bockum auch ohne ihn stark genug für die Aufgabe Kleve sieht, haben die Weiß-Rot-Weißen eine winzige Chance.
Herren-Landesliga
DJK Kleve - SV Union Kevelaer- Wetten: Nach dem 9:4-Sieg beim Schlusslicht Anrath II trifft die Rhenania am neunten Spieltag auf eine weitere Mannschaft aus der unteren Tabellenregion. Zum Gastspiel beim Spitzenreiter reisen die Gäste aus dem Gelderland mit 6:10-Punkten an. Der in dieser Spielzeit ohne Routinier Richard Fritz und Matthias Augstein aufspielende Tabellenachte konnte sich zwar in der Vorwoche gegen Waldniel mit 9:7 durchsetzen, bei der Rhenania bleibt dem Kreisrivalen trotzdem nur die Außenseiterrolle. Mit Tobias Wisotzki (4:12), Pattrick Schillinsky (4:7), Andreas Spiegels (6:8), Felix Moeselaegen (2:11) und Daniel Bogers (4:8) weisen gleich fünf Spieler negative Einzelbilanzen auf. Einzige Ausnahme ist Neuzugang Harald van Bühren, der mit 12:3 Einzelsiegen und im Doppel mit Andreas Spiegels (7:1) bislang zu überzeugen wusste. Auch wenn Mannschaftsführer Jens Westerbeck (Rückenbeschwerden) der Rhenania erneut nicht zur Verfügung stehen sollte, dürfte der kreisinterne Vergleich am Samstag (Spielbeginn 18.30) einen einseitigen Spielverlauf nehmen.
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