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Fußball: Die Gäste sinnen auf Revanche

VON CHRISTOPHER HECHT - zuletzt aktualisiert: 05.03.2010

Fußball-Landesliga: Die Reserve des 1. FC Kleve empfängt zum Lokalderby den VfR Warbeyen. Die Rot-Blauen brauchen unbedingt einen Erfolg, die Ernst-Schützlinge wollen Wiedergutmachung betreiben.

Szene aus dem Hinspiel zwischen Warbeyen und Kleve II. Foto: RPO

1. FC Kleve II - VfR Warbeyen (Sonntag, 15 Uhr): Die Reserve des 1. FC Kleve blieb in der Hinserie lange Zeit meilenweit hinter ihren Ansprüchen zurück, doch einen Coup konnten die Schwanenstädter in der ersten Saisonhälfte landen: Im Lokalderby beim VfR Warbeyen gelang den Schützlingen von Trainer Sebastian Kaul nach einem 0:1-Rückstand noch ein 2:1-Erfolg in buchstäblicher letzter Minute. Für Warbeyen war die Niederlage im Prestigeduell ein kalter Nackenschlag. Kein Wunder, dass der VfR nun alles daran setzen wird, die Schmach aus dem Hinspiel im zweiten Aufeinandertreffen wieder auszubügeln.

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Rückblick

IIm Hinspiel gab der VfR Warbeyen lange Zeit den Ton an. Konstantin Nagel traf nach 38 Minuten, doch Simon Olfen (84.) und Dominic Weber (86.) sorgten noch für einen nicht mehr für möglich gehaltenen 2:1- Erfolg der Klever Reserve. Bei den Rot-Blauen sah Björn Schaap in der Nachspielzeit noch die Rote Karte.

Am Sonntag (15 Uhr) hat der Tabellenfünfte nun die Möglichkeit Revanche zu nehmen, falls denn der Wettergott nicht wieder einen Strich durch die Rechnung machen sollte. "Uns hat die verlorene Partie gegen die Klever Reserve noch lange zugesetzt, auch wenn wir sonst eine gute Hinrunde gespielt haben", gibt VfR-Coach Joris Ernst zu. "Meine Jungs sind heiß darauf, dass es endlich wieder losgeht und wir wollen möglichst gut aus den Startlöchern kommen", meint Ernst. Heißt: Ein dreifacher Punktgewinn in der Schwanenstadt würde nicht nur den Ausrutscher aus dem ersten Kräftemessen wiedergutmachen, sondern vor allem das Selbstvetrauen für die kommenden Aufgaben stärken. Bei Albert Berisha und Devran Eroglu ist es fraglich, ob sie rechtzeitig fit werden und am Sonntag zum Kader gehören können. Rainer Krohn fällt weiterhin aus.

Dass die Zweivertretung des 1. FC Kleve alles dafür tun wird, gegen Warbeyen erneut die Oberhand zu behalten, steht außer Frage. Die Rot-Blauen stehen derzeit auf dem elften Tabellenrang, haben aber nur einen Zähler Vorsprung auf die Abstiegsränge und brauchen daher unbedingt etwas Zählbares, um sich endlich ein wenig Luft im Kampf um den Klassenerhalt verschaffen zu können. Die Favoritenrolle schiebt Übungsleiter Kaul aber den Gästen zu: "Natürlich wollen wir das Bestmögliche erreichen, aber Warbeyen ist vom Kader her natürlich stärker besetzt." Und das Erfolgsrezept für eine erneute Überraschung? "Wir müssen kompakt stehen und unsere wenigen Chancen nutzen. Dann ist auf jeden Fall alles möglich", gibt Kaul die Marschroute vor. Die personelle Situation hat sich ein wenig entspannt: Torwart Steven Heyer, Simon Olfen, Rene Timmer und auch Etienne Musiol sollten einsatzfähig sein. Timo Stock fehlt noch aus privaten Gründen, steht dann ab kommender Woche wieder zur Verfügung.

Quelle: RP

 
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