Fadel Akyel schafft Ausgleich
VON HANS-GERD SCHOUTEN - zuletzt aktualisiert: 02.04.2007Fußball-Verbandsliga: Der SV Hönnepel/Niedermörmter muss sich trotz Führung durch Michael Ahles gegen den VfL Rhede mit einem 2:2-Unentschieden zufrieden geben.
Der SV Hönnepel/Niedermörmter bleibt zwar in der Erfolgsspur, muss aber nach dem gerechten 2:2-Unentschieden gegen den VfL Rhede weiter um den Klassenerhalt zittern. Trainer Jan Kilkens war mit den in der zweiten Hälfte gezeigten Leistungen zufrieden, nicht aber mit dem Ergebnis: „Mit einem Sieg wären wir ein großes Stück weiter gewesen.“ Michael Ahles, sorgte für die Führung, ehe Oguz Balci mit zwei Treffern die Partie kippte. Fadel Akyel schaffte schließlich den verdienten Ausgleich.
In den ersten 20 Minuten zeigten beide Einheiten eine langweilige Partie. Den einzigen Höhepunkt gab es bereits nach 60 Sekunden, als Christoph van Bebber nach einem schönen Pass von Peter Franke die Kugel über den Querbalken beförderte.
Hö./Nie. – Rhede 2:2
Hö./Nie.: Kontra – Haupt, Diring, Gottschling, Kluckow, Yalcin, Dogu, Ahles, Franke, van Bebber, Akyel.
Rhede: Welling – Bleise, Methling (82. Temminghoff), Quint, Bugla, Lütkebomert, Burghammer, Katemann, Balci, Schild (87. Hebing), Wenzel-Teuber (58. Elsinghorst).
Tore: 1:0 Ahles (26.), 1:1 Balci (31.), 1:2 Balci (69.), 2:2 Akyel (76.)
Schiedsrichter: Erkan Gorgülü (Oberhausen).
Mehr Fahrt nahm die Partie ab der 20. Minute auf. Erstmals ernsthaft eingreifen musste Gästekeeper Maik Welling nach einem Weitschuss des diesmal stark verbesserten Dogu, der kurz darauf auch die Vorarbeit zum Führungstor leistete. Er flankte von der rechten Seite mustergültig auf den Kopf des in der Mitte völlig freistehenden Kapitäns. Der Ball trudelte vom Innenpfosten ins Tor.
Die Schwarz-Gelben konnten sich dieser Führung aber nur drei Minuten erfreuen. Dann bekam die Abwehr Balci nicht in den Griff, der von halblinks genau ins lange Eck zielte - Andreas Kontra konnte dem Ball nur noch nachschauen. Kurz zuvor hatte Lars Katemann nach einem Freistoß von Andreas Quint über den Kasten geköpft. Engin Dogu prüfte noch einmal Welling (36.), dann war eine mäßige erste Spielhälfte mit wenigen Höhepunkten beendet.
Zähflüssig begann auch Durchgang 2. Hö./Nie. bemühte sich in einem offenen Spiel nach Kräften, doch der letzte Pass auf die vorn lauernden Stürmer kam nur sehr selten an. Pech hatte in Minute 54 van Bebber, der per Flugkopfball nach Ahles-Freistoß an Welling scheiterte. Elf Minuten später agierte Akyel zu eigensinnig. Er drosch das Spielgerät in die Wolken statt den durchstartenden Ahles, der sich zu Recht ärgerte, zu bedienen.
Und dann ging der Schuss nach hinten los. Zunächst konnte Kontra noch einen Schuss des eingewechselten Tim Elsinghorst parieren (66.), dann aber war er machtlos gegen einen Schrägschuss von Balci, den die Platzherren nie so richtig auszuschalten vermochten
Die Kilkens-Truppe ließ aber diesmal nicht die Köpfe hängen, sondern startete eine furiose Aufholjagd. Genau eine Viertelstunde vor Schluss landete ein Kopfball des aufgerückten Andrej Diring am Lattenkreuz, dann aber lange Akyel hin. Nach einem Anspiel von Patrick Gottschling schlich sich der Ex-Materborner im gegnerischen Strafraum frei und hatte mit einem platzierten Flachschuss in die lange Ecke Erfolg. Und dann hätte es sogar noch ein „Dreier“ werden können. Der Ex-Xantener Marvin Haupt nahm aus gut 30 Metern Maß und zwang Welling zu einer Glanzparade (85.).
VfL-Spielertrainer Ralf Bugla: „Im Moment läuft es bei uns nicht so gut, daher können wir mit dem Punkt auf fremdem Platz ganz gut leben.“
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