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Fußball: Kurz und schmerzlos

VON HENNING KUYPERS - zuletzt aktualisiert: 10.09.2008

In der 2. Pokalrunde auf Kreisebene setzte sich Niederrheinligist Viktoria Goch souverän mit 7:0 beim A-Ligisten Rheinwacht Erfgen durch. Innerhalb von vier Minuten trafen die Weberstädter dreimal.

Häufig zu schnell für die Rheinwacht: Gochs Tim Haal (r.) wird von Norman Lousee (2. v. r) verfolgt.   Foto: RPO
Häufig zu schnell für die Rheinwacht: Gochs Tim Haal (r.) wird von Norman Lousee (2. v. r) verfolgt. Foto: RPO

Wer am gestrigen Abend beim Pokalmatch zwischen dem A-Ligisten Rheinwacht Erfgen und dem SV Viktoria Goch auf eine Überraschung hoffte, der wurde bitter enttäuscht: Binnen vier Minuten machte der Niederrheinligist aus Goch ab der 32. Minute mit einem Dreierpack alle Hoffnungen der Gastgeber zunichte und gewann am Ende souverän mit 7:0.

Viktoria-Coach Thomas von Kuczkowski war mit der Leistung seiner Mannen vollauf zufrieden: „Der Ball lief sehr ordentlich. Wir hätten gut und gerne weitere Treffer nachlegen können“, so „Kucze“, der heilfroh sein konnte, dass sein Lazarett keine Neuzugänge bekommen hatte. Einzig Sebastian Hoyer, Leihgabe aus der zweiten Mannschaft, musste den Platz nach einer Viertelstunde mit schmerzverzerrtem Gesicht verlassen. Der Abwehrhüne fiel unglücklich auf seine Schulter.

Info

So spielten sie:

Rheinwacht Erfgen: Schraps, Eugeling (79. Bossmann), Adomeit, van den Heuvel, Prescher, Winkels, Norman Lousee (56. Onur), Lars Lousee, Nienhuys, Bossmann (69. Becker), Trenkenschuh

Viktoria Goch: Minas, Andreas Schulz, Schulte-Kellinghaus, Hoyer (16. Peters), Tröckes, Janz (46. Ger), Haal, Kilic (46. Galster), Düffels, Jens Schulz, Mulaj

Lauffreudige Rheinwacht

Rheinwacht Erfgen präsentierten sich gerade in der ersten halben Stunde lauffreudig und zweikampfstark. Viktoria, angetreten mit einer besseren B-Elf, fand noch kein Mittel, um erfolgreich in Erscheinung zu treten. Sebastian Schulte-Kellinghaus köpfe den Ball nach einem Schulz-Freistoß über den Querbalken (4.), auch Yüksel Kilic schaufelte das Leder nur in den zweiten Stock (19.).

Wenn es aus dem Spiel (noch) nicht klappt, helfen meist nur Standardsituationen. Andreas Schulz schlug eine Ecke in den Fünfmeterraum, Hajo Peters bekam die Kugel ungewollt gegen den Rücken und es stand 1:0 für Viktoria (32.) Und es ging direkt munter weiter: Alexander Nienhuys rannte im eigenen Strafraum Besian Mulaj über den Haufen, Jens Schulz hatte freie Bahn und schob zum 2:0 ein (34.).

Yüksel Kilic erzielte fast im selben Atemzug das 3:0 nach Pressschlag mit Erfgens Torhüter Benjamin Schraps. Es schien, als hätte das mittlerweile eingeschaltete Flutlicht neuen Glanz in die Partie gebracht. Diese Treffer binnen vier Minuten hatten den Bann gebrochen. Die tapfer kämpfenden Gastgeber wurden kurz und schmerzlos aus ihren Träumen gerissen.

Der zweite Durchgang glich dann einer besseren Laufeinheit für die Gäste: Viktoria ließ den Ball durch die Reihen zirkulieren und schoss munter Tore: Kevin Düffels lochte trocken mit dem Außenriss ein (50.), Hajo Peters wuchtete den Ball per Kopf durch die Hosenträger von Schraps (65.).

Besian Mulaj (73.) und Tim Haal (80.) trafen zum 7:0-Endstand. Ein Tag, an dem sich fast jeder Gocher in die Torschützenliste eintragen durfte. Erfgens Spielertrainer Andreas van den Heuvel resümierte: „Der Knackpunkt waren die drei Tore in Folge. Dennoch bin ich zufrieden, dass wir uns ordentlich gewehrt haben.

Quelle: RP

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