Fußball: Lauftraining und viele Spielformen
zuletzt aktualisiert: 11.07.2007Lauftraining stand im Mittelpunkt am zweiten Tag des Trainigslagers des 1. Kleve, der im Gocher Sporthotel „De Poort“ untergebracht ist. Trainiert wird aber auf der prächtigen Anlage des grenznahen niederländischen Klubs „Stormvogels“ Siebengewald.
Zuständig für die nicht sehr geliebten Laufeinheiten war der neue Co.-Trainer Markus Irsch. Chefcoach Arie van Lent ließ aber viele Spielformen üben: „Auch dabei kann man sich die nötige Kondition aneignen.“ Zum Schluss des Programms gab es noch ein Blitzturnier, bei dem recht ehrgeizig um den Sieg gekämpft wurde. „Alle Spieler haben hervorragenden Einsatz gezeigt“, ist van Lent bislang zufrieden mit dem Aufenthalt in Goch und der holländischen Grenzgemeinde. Der verletzte Benedikt Koep wird morgen wieder einsteigen, Oktay Güney fehlte gestern wegen einer leichten Blessur, die er sich am Montag zuzog.
Gut gelaunt zeigte sich auch ein Neuzugang, auf den die Klever Fans große Stücke setzen, Marcel Podszus. Der gebürtige Viersener, 30 Jahre alt, spielte zunächst in seiner Heimatstadt, kam dann über Remscheid, Leverkusen, Chemnitz, Fortuna Köln, Mönchengladbach (vier Bundesliga-Kurzeinsätze) zu Fortuna Düsseldorf, wo er im letzten halben Jahr aber immer seltener zum Zuge kam.
Als Arie van Lent ihn bat, nach Kleve zu kommen, zögerte er keine Sekunde. Er hat sich inzwischen gut eingelebt: „Wir haben eine junge Mannschaft, aber auch erfahrene Spieler. Wenn wir als Einheit auftreten, müsste der vierte Platz, die Qualifikation zur Regionalliga, realisierbar sein. Wenn ich dieses Ziel nicht hätte, wäre ich nicht gekommen.“ Podszus sieht sich nicht als typischen Torjäger, sondern auch als Vorbereiter. (hgs)
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