Volleyball: Merkur schaffte den Klassenerhalt
zuletzt aktualisiert: 05.03.2007Verbandsliga - Herren:
VfL Merkur Kleve - SG Rheinkraft Neuss/Bayer Dormagen 3:0 (25:7, 25:19, 25:16). Zum Abschluss der Saison 2006/2007 hat Verbandsligist Merkur Kleve am eigenen Netz im Duell gegen das als Absteiger schon feststehende Schlusslicht SG Neuss/Dormagen mit Erfolg den Joker gesetzt. In nur 49 Minuten fertigten das VfL-Sextett den chancenlosen und nicht sonderlich motivierten Tabellenletzten zu Null ab und sicherte sich so für eine weitere Saison die Zugehörigkeit zur Verbandsliga. Nach zwei Abstiegen in Serie ein Erfolg für das zu Saisonbeginn neuformierte VfL-Team um die Youngster Hahnen und Schrievers.
Höhen und Tiefen
Im Saisonfinale am nächsten Wochenende können die Konkurrenten Grevenbroich und Hilden die VfL-Sechs nicht mehr überrunden, die nun nach neun Siegen aus 19 Spielen einen sicheren Mittelfeldplatz belegt. Es wäre sogar mehr für die Merkurianer drin gewesen, sinnierte VfL-Trainer Constantin Sighiartou nach Spielende in der Bilanz einer Saison, die von Höhen und Tiefen geprägt war.
Die Verletzung von Führungsspieler Markus „Moe“ Moerkerk in der Hinrunde warf den VfL zurück und insgesamt vier hauchdünne wie unglückliche 2:3-Niederlagen kosteten den VfL eine bessere Platzierung. „Über das Spiel heute gibt es nicht viel zu sagen,“ befasste sich Coach Sighiartou nur ganz kurz mit dem einseitigen und von den Gästen nie auf Verbandsliga-Niveau geführten Saisonfinale. „Durch die Spielverlegung haben wir Personalprobleme gehabt. Auf dem Feld stand das letzte Aufgebot. Wir sind länger angereist als wir gespielt haben“, hielt VSC-Angreifer Joachim Schwabe treffend wie entschuldigend fest.
VfL Merkur Kleve: Flaig, Hahnen, T. Moerkerk, M. Moerkerk, Wilke, Schrievers, Heynen, Wetzold, Bours, Reimann, Thissen.
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